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German-Reich Briefmarken-Besprechung 908

Briefmarken Deutsches Reich bis - 1945

German-Reich, das endgültige Ende

Mit der Briefmarkenausgabe Michel Nr. 908 Ausgabe im Februar 1945 wurde die Propagandamaschinerie für den Volkssturm unterstützt. Das Motiv Volksturmmänner vor dem Reichsadler ist von E. Meerwald im Rastertiefdruckverfahren ausgeführt worden. Diese Briefamrke wurde in der Reichsdruckerei Wien gedruckt. Die nominale betrug 12 Rpfg und 8 Rpfg an Zuschlag. Das Nazi Regime stand Buchstäblich vor dem Aus.

Deutsches Reich Michel Nr. 908 zum Vergrößern bitte klicken
Michel Nr. 908 Volkssturm

Ein Volk steht auf bezieht sich auf den Propagandafilm Kolberg

 

Auf der Briefmarke 908 steht ein Propagandaufruf "Ein Volk steht auf" der von Dr. Goebbels stammt. In einer seiner Propagandareden im Sportpalast zu Berlin verwendete Dr. Goebbels diesen Ausspruch "Ein Volk steht auf, Sturm brich los". Dieser Spruch ist im Durchhaltepropagandafilm Kolberg auch zu finden. Der Film Kolberg wurde mit dem für das untergehende Deutsche Reich enormen Aufwand an Mittel gedreht. Eine stattliche Anzahl an Komparsen, der Einsatz berühmter deutscher Schauspieler und die Ausstattung des Filmes mit dem für Deutschland seltenem Farbfilmmaterial verschlangen gegen Ende 1944 ungeheurig viele und sehr knappe Ressourcen. Der Film kam nicht mehr rechtzeitig in die Kinos.

 

Goebbels organisierte eine Filmvorführung des Film Kolbergs in seiner Villa in der Hermann Göring-Strasse in Berlin für Offiziere des Wachregiments Berlin und Führer der Hitlerjugend. Goebbels lud dazu Axmann, Günsche, den Kampfkommandaten von Hitlers Stab Oberst Streve sowie Oberstleutnant Bärenfänger, den Kommandanten eines Berliner Stadtbezirkes, ein. Ca. 80 Personen sahen diesen Farbfilm Kolberg. Nach der Filmvorführung hielt Goebbels eine Grundsatzrede. Das Anliegen des Film sei, die Berliner Bevölkerung dazu zu bringen, dem Beispiel Kolbergs zu folgen. Sie sollten durch den Film lernen, den russischen Horden standzuhalten. Der Film handelte während der Zeit Napoleons. Die Bevölkerung und die Garnison von Kolberg trotzte der vielen Monate andauernden Belagerung durch die Franzosen. Trotz unbeschreiblich hoher Verluste und grausamster Entbehrung seitens der Bevölkerung und den schweren Verlusten kapitulierten die Kolberger Bewohner

 

In dem Film Kolberg findet sich ein Gesang in der Art wieder: "Ein Volk steht auf, Sturm brich los... ". Diese Kampfparole nutzte Dr. Goebbels öfters in den letzten Kriegstagen.

 

Eine wichtige Begebenheit, welche Zeugnis über die Verlogenheit von Dr. Goebbels gibt, findet sich im Zusammenhang mit dem Film Kolberg Anfang April 1945 in seiner Villa. Alle Gäste mussten zur Filmvorführung und das darauf folgende bereitstehende Mal Lebensmittelkartenabschnitte an der Garderobe abgegeben. So wollte Goebbels zeigen, dass es im Hause Goebbels eben völkisch zuging. Das Abendessen bestand aus einer geringen Menge Brot und Kartoffeln. Dazu wurden winzige Stückchen Fleisch sowie Ersatzbier gereicht. Man bedenke, dass zu diesem Zeitpunkt die normale Bevölkerung in Berlin schon Hunger litt. Als die meisten Gäste gegangen waren und nur noch die Reichselite wie Axmann, Streve und Günsche zu gegen waren, da drehte Dr. Goebbels voll auf. Dr. Goebbels öffnete Küche und Keller. Alle möglichen Delikatessen wie, Champagner und Cocktails kamen auf den Tisch. Seine ernste Miene, die Goebbels vor den anderen in der Eigenschaft als Reichskommissar aufgesetzt hatte verschwand. Dr. Goebbels sprühte nur so vor Witz. Er über das zerstörte Berlin.

 

Deutsches Reich Berlin unter den Linden 1945

 

Der Film Kolberg beschäftigte sich auch mit der Aufstellung eines Volkssturmes. Das letzte Aufgebot, der Volkssturm abgebildet auf der Briefmarke 908 bestand aus Männer im Alter von 16 - 60 Jahren die bislang nicht zum Wehrdienst eingezogen waren. Der Befehl hierzu erging durch Adolf Hitler am 25.09.1944. Die Führung des Volksturm hatten die Gauleiter zu übernehmen. Somit wurde Goebbels als Gauleiter von Berlin Befehlshaber für den Volkssturm rund um Berlin. Volkssturmleute waren meistens sehr, schlecht ausgerüstet. Um und in Berlin bestand ihre Bewaffnung aus Beutebeständen. Oft gab es für ein Gewehr nur wenige Schuss oder es gab Munition aber kein passendes Gewehr dazu. Die Ausbildung und Bewaffnung unterstand Heinrich Himmler als Obersten Befehlshaber des Ersatzheeres. Die Volksturmeinheiten galten während des Einsatzes als Soldaten und unterlagen somit der Wehrgerichtsbarkeit. Runde 6 Millionen Mann umfassten die Volksturmeinheiten. Sie waren unzureichend bewaffnet und ausgebildet. Mehr als 200.000 Volksturm-Angehörige gelten seit Kriegsende ächlichen Volkssturm-Gefallenen ist ungewiss.

 

Deutsches Reich zerstörtes Berliner Schloss 1945

 

Zu allem Endsieg-Wahnsinn gehörte noch die Aufstellung des "Freiwilligen Korps Adolf Hitler". Diese Einheiten wurden seit dem April 1945 aus fanatisierten NSDAP- und DAF-Funktionären gebildet. Einige Einheiten des "Freiwilligen Korps Adolf Hitler" wurden in der 12. Armee während der Schlacht um Berlin eingesetzt. Diese Einheiten bestanden aus 8 - 10 Männern mit Frauen. Alle beiden Geschlechter waren gleichberechtigt. Die Frau war vor möglichen sexuellen Übergriffen durch die Männer im Status geschützt. es ist nicht bekannt, dass es hier zu übergriffen kam. Bei einem Übergriff wäre der Mann des Todes gewesen. Die Einheiten des "Freiwilligen Korps Adolf Hitler" waren sehr gut bewaffnet und verfügten auch sonst über eine Ausrüstung, die ihnen das Überleben im Wald oder auf freiem Feld ermöglichte. Es soll sogar eine kleine Fibel zur Anleitung für das Leben im  "Freiwilligen Korps Adolf Hitler" gegeben haben. Angehörige des "Freiwilligen Korps Adolf Hitler" erschossen am 28. und 29.4.1945 mehrere Dutzend Menschen in Bayern nach dem gescheiterten Aufstand der Widerstandsgruppe "Freiheitsaktion Bayern".

 

 

Berliner Frauen an der Panzerfaust 20. April 1945

 

Kindersoldaten, das letzte Aufgebot im April 1945

 

Wir mögen oft mit Unverständnis die Bilder aus den islamischen Ländern oder Afrika betrachten, in denen wir Kindersoldaten sehen. Auf dem obigen Bild aus der Wochenschau berichtet ein 13 jähriger Hitlerjunge wie er einem Kampfkommandanten zur Seite gestanden hat und Panzerfäuste nach vorne in zum Einsatz gegen die russischen Panzer in die Stellung gebracht hat. Er wurde dafür am 20. April 1945 von Adolf Hitler im Garten der Reichskanzlei mit einem eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Und das war das weitere Ende Teil II Michel Nummer 909 - 910

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