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Die Entwicklung der Briefmarke

Mit der Entwicklung von Handel und Verkehr nahm rasch auch das Bedürfnis nach Kommunikation, nach dem Austausch geschäftlicher und später auch privater Nachrichten zu. Und das nicht erst im Mittelalter oder in der Neuzeit. Vielmehr liegen uns schon aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert Zeugnisse über wohl organisierte, mit Reitern bestrittene Poststafetten vor. Das Römische Reich verfügte ebenso über einen ausgeklügelten eigenen Postdienst wie später der Hanse-Bund im Norden Europas. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts übernahm es dann die Kaufmannsfamilie von Thurn und Taxis im Auftrag Kaiser Maximilians I. einen ersten, die Reichsgrenzen überschreitenden Postverkehr zu organisieren, der in immer weiter verästelter Form über die folgenden Jahrhunderte Bestand hatte.

Die Einführung der Briefmarke

Die Einführung der Briefmarke fand erstmals 1840 in England durch Sir Rowland Hill mit der berühmten Penny Black statt. Neun Jahre später fand auf deutschem Boden, zuerst in Bayern mit dem gleichfalls legendären Schwarzen Einser eine Briefmarke den Einzug ins Postverwaltungswesen. Zunächst nur eine Maßnahme zur Rationalisierung von Abrechnungsproblemen im landesinternen wurde sie auch im grenzüberschreitenden Postverkehr eingesetzt. Eine Rationalisierungs-Idee freilich, die wie kaum eine spätere ihre Tauglichkeit von Beginn an unter Beweis gestellt hat.

Bis zur Mitte der sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts hatten mehr als zwanzig altdeutsche Hoheitsgebiete den Nutzen dieser Maßnahme erkannt und eigene Briefmarken als "Gebührenquittungen" für die erfolgte Beförderung von Postsendungen in den Verkehr gebracht. Die Geschichte der Einführung der Briefmarke ist eine unstrittige Erfolgsstory. Bis heute.


Faszination des Briefmarkensammelns

Etwas von der Sammler- und Jägerkultur unserer Vorfahren scheint uns weiterhin in den Knochen - oder genauer: in den Genen - zu stecken. Jedenfalls sammeln Menschen auch heute noch mancherlei, dessen Sammelwürdigkeit sich dem nichtsammlenden Rest der Menschheit nicht ohne weiteres erschließt. Wer zuerst auf den Gedanken verfiel, dass man auch die neu eingeführten "Gebührenquittungen" für den Postverkehr sinnvoll sammeln könne, ist umstritten. Jedenfalls waren schon zu viktorianischen Zeiten ganze Salons mit Tapeten aus echten Briefmarken verziert. Doch auch erste systematisch (und damals noch weltweit) ausgelegte Briefmarkensammlungen muss es in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts bereits gegeben haben.

Im Jahre 1856 eröffnete der clevere Geschäftsmann Edward Gibbons in der britischen Hafenstadt Plymouth den ersten professionellen Briefmarkenhandel. Sein Unternehmen existiert noch heute und hat Weltgeltung. Legendär sind noch immer manche der großen Sammlungen des 19. Jahrhunderts. Einige wenige von ihnen können heute noch im Zusammenhang in Museen besichtigt werden.

Der philatelistische Bazillus hat seither mit hohem Ansteckungspotential die Welt fest im Griff. Er hat gekrönte Häupter wie König Carol von Rumänien ebenso befallen wie große Industrieführer, aber auch den kleinen Angestellten und die Marktfrau. Nach weltweit Zigmillionen zählen diejenigen, die die Faszination des Briefmarkensammelns einmal ergriffen und nie wieder losgelassen hat. Das Sammeln von Briefmarken war und bleibt ohne Konkurrenz auch weil kein anderes Hobby in vergleichbarer Weise handliche Form, ästhetische Qualitäten, Bildungswert und Anlage-Eignung miteinander verbindet. Insofern hat es der philatelistische Bazillus leicht mit uns.


Das richtige Handwerkszeug für das Briefmarkensammeln

"Drei Dinge braucht der Mann", versichert ein alter Werbespruch. Nur drei Dinge aber, das weiß der Sammler, sind echt ein bisschen knapp. Der ernsthafte Sammler braucht durchaus ein paar Dinge mehr. Zu den Hilfsmitteln, die jedem Befragten als erste einfallen, zählen selbstverständlich eine Pinzette und eine ausreichend starke Lupe: die Pinzette für die sichere Handhabung Ihrer Briefmarkenschätze, die Lupe für die oft sehr aufschlussreiche und bisweilen wertentscheidende Betrachtung von Details.

Ein genormter Zähnungsschlüssel zur Ermittlung der ebenfalls oft wertdifferenzierenden Zähnungsmaße einer Marke sollte ebenfalls in keiner gediegenen Philatelisten-Ausrüstung fehlen. Ebenso wenig ein Wasserzeichensucher und ein Farbenführer. Alle diese Dinge gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, für die Wasserzeichensuche beispielsweise eine etwas umständliche chemische und eine ausgesprochen bequeme elektronische Variante.

Und schließlich wird auch kein Sammler auf einen Katalog verzichten wollen, der nicht nur gebietsweise ein vollständiges Inventar aller erschienen Briefmarken zur Verfügung stellt, sondern, je nach Ausführlichkeit, dem Sammler auch eine Vielzahl von Informationen über Besonderheiten und Abarten zur Verfügung stellt. Und schließlich braucht der Sammler auch noch geeignete Aufbewahrungsmittel für seine Marken - aber auf die gehen wir im nächsten Abschnitt ausführlicher ein.


So werden Ihre Marken richtig aufbewahrt

Für den Anfang oder auch zur groben Vorsortierung genügen Steckkarten oder Einsteckbücher die Sie bei Fa. Jürgen Schultze erwerben können. Steckkarten leisten gute Dienste und erlauben mitunter sogar eine besonders feingliedrige Sortierung. Sie lassen sich später auch noch zur Aufbewahrung von Dubletten oder für kleine Spezialsammlungen weiterverwenden.

Für die gehobene Standardsammlung aber gibt es nichts besseres als die Vordruckalben unterschiedlicher Fabrikate. Dort hat jede Marke ihren eigenen, durch die Ausgabechronologie bestimmten Platz, an dem sie absolut sicher aufbewahrt wird. Solche Alben sind besonders attraktiv und werden durch jährlich erscheinende Blattnachträge ergänzt und aktualisiert.

Was sagen Katalognotierungen über den Wert einer Briefmarke aus?

Briefmarkenkataloge versehen die verzeichneten Marken mit Preisbewertungen, sog. Katalognotierungen. Diese Notierungen sind, worauf die Kataloge stets auch hinweisen, keine absoluten Werte, schon gar keine Handelspreise. Vielmehr legen sie die Wertverhältnisse der Marken untereinander fest.

In die Ermittlung dieser Katalognotierungen gehen vielerlei Faktoren ein, die sich dem Katalogbenutzer nicht auf den ersten Blick erschließen. Zu den ausschlaggebenden Größen zählen zum einen faktisch erzielte Handelspreise, die die Katalogmacher beim Fachhandel abfragen. Ferner gehen die von der Post mitgeteilten Auflagezahlen, die Beliebtheit bestimmter Markenmotive, die auf dem Markt feststellbare Angebots- und Nachfragehäufigkeit und viele weitere Faktoren in die Bewertung mit ein.

Gerade für moderne Ausgaben, die naturgemäß in großer Zahl vorhanden sind und eigentlich besonders billig sein müssten, fällt in den Katalogen oft eine im Vergleich zu älteren, mutmaßlich besseren Marken überdurchschnittlich hoch erscheinende Bewertung auf. Das hat seinen besonderen Grund. Denn eine billige Marke für 1,50 Euro macht in der Praxis des Briefmarkenhandels genau dieselbe Arbeit wie eine teure.

Die Kosten der Qualitätskontrolle, der Aufwand der Lagerhaltung, das Salär des Personals für das Heraussuchen der Marke und die Vorbereitung des Versands sind bei einem billigen modernen Dauerserienwert ebenso hoch wie bei einer vergleichsweise teuren postfrischen 40 + 35 Rpf. Wagner Michel Nr. 507 A postfrisch 950, - EUR. Während dieser Aufwand bei einer wertvolleren Marke jedoch kaum ins Gewicht fällt, macht er bei einem modernen Kleinwert den bei weitem größten Teil des Handelspreises aus. Auch das will bei der Beurteilung von Katalognotierung stets mit bedacht sein.


Wichtiges zum Thema Fälschungen

Wo Werte vorhanden sind, da tummeln sich auch Gauner. Und da bei Briefmarken nicht nur viele, sondern unter Umständen auch hohe Werte im Spiel sind, herrscht auch an Personen kein Mangel, die es mit der Ehrlichkeit nicht ganz so genau nehmen. Dabei reicht das Spektrum von jenen, die bei der Angabe der Markenerhaltung auch mal fünfe gerade sein lassen, bis hin zu erfahrenen Fälschern, die in großem Stil arbeiten.

Dabei gibt es viele Marken, die ein vergleichsweise geringes Fälschungsrisiko haben, aber auch nicht wenige, die in dieser Hinsicht besonders anfällig sind. Zu letzteren zählen zum Beispiel alle Marken mit Aufdrucken oder Überdrucken, die den Wert einer Marke mitunter deutlich erhöhen. Oder auch solche, die in gestempelter Erhaltung deutlich teurer sind als ungebraucht. Aufdrucke und Abstempelungen sind daher bei Briefmarken besonders beliebte Kandidaten für Fälschungen.

Sammler sind daher gut beraten, bei prinzipiell fälschungsgefährdeten Marken, über die die Kataloge oft bereits Aufschluss geben, besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen. Sie sollten grundsätzlich nur beim seriösen, gut eingeführten Fachhandel mit einer soliden Geschäftstradition kaufen. So werden in unserem Haus fälschungsgefährdete Marken, wie z.B. Marken mit Aufdrucken, in der Regel nur von Sachverständigen geprüft angeboten. Zu Ihrer Sicherheit.


Das Ablösen von Briefmarken auf Papier

Wie löst man Briefmarken richtig von ihren Papierunterlagen ab, und wie trocknet man sie?

  • Die Marken möglichst knapp, aber nicht unmittelbar an der Zähnung aus der Papierunterlage ausschneiden. Beschriftungen des Umschlags möglichst ebenfalls wegschneiden, denn Tinte oder Absenderstempel könnten wasserlöslich sein und Ihre Marken verfärben.

  • Farbige Innenfutter, falls vorhanden, unbedingt von den Umschlagresten entfernen, denn diese färben mit Sicherheit aus.

  • Stark durchgefärbte Umschläge ggf. vorher unter fließendem Wasser auswaschen.

  • Nur wenige Marken auf einmal in ein Gefäß mit handwarmem, klarem Wasser legen, damit Sie sie einzeln beobachten und ggf. eingreifen können. Kein heißes Wasser verwenden.

  • Die "Waschzeit" sollte nur wenige Minuten betragen, gerade lange genug, bis die Marken sich von selbst lösen oder leicht abziehen lassen.

  • Bei größeren Mengen abzulösender Marken das Wasser regelmäßig erneuern, denn mit jeder abgelösten Marke erhöht sich der Kleberanteil im Wasser.

  • Alle möglicherweise wasserempfindlichen Marken (Hinweise gibt der Katalog) nicht ablösen, sondern als Briefstücke belassen.

  • Marken nach dem Wasserbad zunächst kurz auf weißes Löschpapier legen, dann zwischen weiße Blätter und diese mit ein paar Büchern beschweren. Geben Sie den Marken ausreichend Zeit zum Trocknen (bis zu 2 Tagen), dann werden Sie mit wunderbar glatten Stücken belohnt.

Als Alternative empfiehlt sich eine Trockenpresse speziell für Briefmarken.


Wie erkennen Sie Abarten und Besonderheiten?

Die wichtigste Voraussetzung für das Erkennen von Abarten und Besonderheiten ist die Fähigkeit, eine "normal ausgeführte" Marke ohne Besonderheiten sicher identifizieren zu können. Vorbedingung dafür ist wiederum, dass der Sammler sich wirklich ausreichend mit seinen Marken beschäftigt, dass er sich deren "Normalgesicht" einprägt und dass er sorgfältig die Kataloge und etwaige sonstige Fachliteratur studiert.

Dazu gehört beispielsweise auch, dass er in der Lage ist, bestimmte Druckverfahren von anderen zu unterscheiden (die Erläuterungen an anderer Stelle dieses "Ratgebers" mögen dafür eine erste Hilfestellung sein). Das erst verschafft ihm nämlich das Wissen darum, welche Abweichungen bei welchen Marken überhaupt vorkommen können und welche nicht.

Erst wer weiß, wie eine Marke normalerweise aussieht, kann folglich feststellen, ob eine Abart oder eine sonstige Besonderheit vorliegt. In nicht wenigen Fällen ist zur genauen Bestimmung darüber hinaus das richtige Handwerkszeug wie Zähnungsschlüssel und Wasserzeichensucher vonnöten (mehr dazu in einem früheren Abschnitt).

Auch hilft die Orientierung an einem im Handel greifbaren "Abartenführer", der die Art und technische Entstehung der wichtigsten Abarten erläutert und sie von bloßen Druckzufälligkeiten zu unterscheiden hilft.

Denn bei weitem nicht alles, was vom normalen Erscheinungsbild einer Marke abweicht, ist im technischen Sinne schon eine Abart, selbst wenn es gleichwohl sammelwürdig sein mag. Wissen ist auch hier Macht, und der Fund einer echten Abart ist für jeden Sammler ein Festtag.

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