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Einschüchterungsarchitektur der Nazis "Die Neue Reichskanzlei"

In der folgenden Besprechung wird die Briefmarke des Deutschen Reiches Nummer 743 mit dem Motiv "Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei zu Berlin" vom 20. März 1940 vorgestellt. Die "Neue Reichskanzlei" Planungsort von Raub- und Vernichtungskriege gegen die Völker unserer Erde sowie deren skrupellosen Machthaber existieren nicht mehr. Es existieren Zeitzeugnisse in Wort, Bild und Ton. Diese folgende Briefmarke ist insofern besonders, da deren Motiv das erste fertig gestellte Gebäude der geplanten Welthauptstadt "Germania" darstellt. Dieses Massenzeitzeugnis ist Zeuge von Adolf Hitlers größenwahnsinnigem architektonischem Bauvorhaben die Reichshauptstadt Berlin umzugestalten. Diese Briefmarke ist das einzige weit verbreitete Zeitzeugnis der "Neuen Reichskanzlei" und ein Beleg mehr für den Ort des Schreckens, ein Ort des Verbrechens den die "Neue Reichskanzlei" im Deutschen Reich ab 1939 einnahm. Folgend werden Fakten und Neuere Forschungsergebnisse zur "Neuen Reichskanzlei" dargelegt. Der Gedanke steht dahinter aufzuklären. Damit sich solch eine Form der Architektur und die Idee die dahinter stand nie mehr etablieren kann. Adolf Hitler uns seine Helfer kamen nicht über Nacht. Sie sind kein Phänomen, noch sind es Geister gewesen. Sie und ihre Helfershelfer lebten mindestens seit 1920 unter uns. Sie waren im Volk. Achtet darauf, dass sich diese Zeit niemals mehr wiederholen darf. Die "Neue Reichskanzlei" war 1940 das größte Regierungsebäude seiner Zeit in Europa.

743 Ehrenhof Neue Reichskanzlei
Deutsches Reich Michel Nr. Briefmarke Michel Nr. 743 Ehrenhof

Auf der Briefmarke mit einer Nominalen von 24 RPfg und dem sehr hohen Zuschlag von 76 RPfg ist nach einem Entwurf von Georg Fritz der "Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei" abgebildet. Die 76 RPfg flossen in den Kulturfond Adolf Hitlers. Dieser Geldfond belief sich bis Ende 1945 auf ein Volumen von über 700 Millionen Reichsmark. Diese Wohlfahrts- und Gedenkmarke wurde am 28. März 1940 zur 2. nationalen Briefausstellung (Vom 28 bis 31.3. 1940) in Berlin ausgegeben. Die Briefmarke hat die Michel Nr. 743 und hat laut Michel Katalog 2005, postfrisch einen Wert von 35,00 EUR und gestempelt einen Wert von 20,00 EUR. 

In den Anfängen der Neuen Reichskanzlei um 1939 war die Neue Reichskanzlei Planungs - und Ausführungsort für die daraus folgenden Befehle an das Militär und die SS. In der "Neuen Reichskanzlei" wurden unter anderem die Angriffskriege und Raubzüge gegen die europäischen Nachbarstaaten vorbereitet. Die hierzu nötigen militärischen Befehle gegen den Überfall auf Polen kamen aus der "Neuen Reichskanzlei". Adolf Hitler gab am 31. August aus der "Neuen Reichskanzlei" die Befehle für den kriegsverbrecherischen militärischen Überfall auf Polen. Am 1. September marschierten Deutsche Truppen in Polen ein. Am 3. September 1939 erklärten diplomatische Vertreter von Frankreich und Großbritannien in der "Neuen Reichskanzlei" dem Deutschen Reich Deutschland den Krieg. Der Grund waren die Beistandsverträge mit Polen und der Wille die kriminellen und imperialistischen Expansionsversuche das Nazisystem Einhalt zu gebieten. Mit dieser "Kriegserklärung" war die Friedens- und Verhandlungsbereitschaft der westlichen Allianz gegenüber dem "Deutschen Reich" beendet.

Adolf Hitler ging davon aus, dass die westliche Allianz zu schwach sei und diesen Überfall auf Polen tolerieren würde. Er hatte sich deutlich verkalkuliert. Mit dem 1. September 1939 begann ein über 5 Jahre anhaltender Krieg mit grausamen Opfern. Dieser Krieg endete in einem Weltkrieg und kostetet bis zum 8. Mai 1945 und darüber hinaus über 60 Millionen von Menschen das Leben. Millionen von Menschen wurden schwer verletzt. Über 6,3 Millionen Juden wurden in bisher beispiellosen Todesfabriken industriell umgebracht. In der "Neuen Reichskanzlei zu Berlin" wurden die Befehle für eines der schlimmste aller Kriege ausgearbeitet. dem Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen das Sowjetische, heute russische Volk.

Dieser Krieg war eine ideologischer Krieg und nur darauf ausgelegt zig Millionen von Russen zu vernichten um Lebensraum im Osten für Deutsche Siedler zu schaffen. Heinrich Himmler, Führer der SS und ein Helfer von Adolf Hitler hatte geplant über 20 Millionen Russen verhungern zu lassen. Der Vernichtungskrieg gegen Russland begann am 22. Juni 1945 und endete am 9. Mai mit bedingungslosen Kapitulation des "Großdeutschen Reiches". Der Krieg im Osten gegen Polen und Russland gab die staatsrechtliche Grundlage zur Ermordung der Juden. Gab es auf Reichsgebiet staatsrechtliche Bedenken Juden im großem Umfang zu ermorden, konnte im Kriegsgebiet staatsrechtlich betrachtet unter Kriegsrecht, also dem Ausnahmezustand, der Mord an den Juden ohne Bedenken der Mörder vollzogen werden. Dieser Hinweis ist grausam und perfide zugleich. Alle Führer, die die Mordbefehle ausführten wussten, dass Sie sich mit den Morden an Juden und andere ethnische Gruppen außerhalb der Weltgemeinschaft stellten. Sie wussten, dass sie allesamt bei dem verlieren des Krieges als Kriegsverbrecher zur Rechenschaft gezogen werden würden. Aus diesem Grund haben sich Adolf Hitler, seine generale Burgdorf und Krebs sowie der Propagandaleiter der NSDAP Dr. Goebbels im garten oder Bunker der "Neuen Reichskanzlei" entleibt. Mit ihrem Tod haben sie sich vor der Verantwortung als Kriegsverbrecher verurteilt und bestraft zu werden gedrückt. Das waren keine heroischen Heldentode, die die Nazibonzen vom Deutschen Volke forderten. Das waren feige Fluchtselbstmorde um den 1. Mai 1945 in Berlin. Und es wurde besonders grausam bis zum 8./9. Mai 1945 gerade gegen die Russen weiter gekämpft.

Alleine Russland hatte über 20 Millionen Tote zu beklagen. Über 3 Millionen sowjetische Kriegsgefangene Soldaten starben in deutschen Lagern. Millionen von Menschen wurden vor und nach dem Mai 1945 vertrieben. Millionen von Menschen wurden Kriegskrüppel. Deutschland alleine verlor über 3,2 Millionen Soldaten. Über 3,7 Millionen Zivilisten wurden getötet. Die Schreckensherrschaft der Nazis, welches mit der "Neuen Reichskanzlei" von der Größe des Reiches zeugen sollte kostete das Deutsche Reich bis nach 1945 fast 7 Millionen Menschen. Somit mussten Millionen von Deutsche ihr Leben für einen sinnlosen und mörderischen Krieg lassen. Noch heute sind die Auswirkungen dieser "Hyänen und Verbrecher" zu spüren. Betrachten wir weitere hsitorische Zsammenhänge.

Das Deutsche Reich der Nazis hatte viele Namen. Das "Neue Reich", das "Dritte Reich" und "Grossdeutschland". Ab dem März 1938, also dem Zusammenschluss Österreich und Deutschland wurde für Deutschland inoffiziell die Bezeichnung "Großdeutsches Reich" verwendet. Den Terminus Großdeutsches Reich gab es im Reichsgesetzblatt. Ab der Briefmarken-Katalogausgabe 864 zum 25. Januar 1944 und zu Ehren von 100 Jahre Robert Koch wurde die Bezeichnung „Grossdeutschland“ auch auf Briefmarken verwendet.

864 100 Jahre Robert Koch
Deutsches Reich Michel Nr. Briefmarke Michel Nr. 864 100 Jahre Robert Koch

Kaum ein anderes Gebäude und Bauvorhaben der Nazi-Zeit oder der Zeit im dritten Reich ist so von einem Gespinst an Lügen, Mythen und Verklärungen umgeben wie die ehemals "Neue Reichskanzlei" in Berlin. Für was stand nun der Bau der "Neuen Reichskanzklei"? Welchen Sinn und Zweck hatte dieses Gebäude?

Die Neue Reichskanzlei stellte in ihrer steinernen Inszenierung eine besondere Form des Ausdruckes "Nationalsozialistischen Gedankengutes" dar. So sah es damals Adolf Hitler als Bauher, der Erfüller des Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei". Sein Reichsarchitekt Albert Speer und viele Nazi Größen sowie Architekten des Reiches gaben all ihr Wissen und Können um das Bauvorhaben zu realisieren. Die "Neue Reichskanzlei" in Berlin wurde entgegen aller Nazipropaganda schon im Juli 1934 von Adolf Hitler an seinen Reichsarchitekten Albert Speer als Bauvorhaben in der Voßstrasse in Auftrag gegeben.

Sie sollte die "Größe des Reiches" und den "Neuen Geist Deutschlands" repräsentieren. Und die "Neue Reichskanzlei" sollte als eine vorrübergehenden Schalt- und Machtzentrale des Nazireiches dienen. Die Bauarbeiten begannen 1936 mit den Abrißarbeiten alter Gebäude und Erdarbeiten am Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei". Die Nazipropaganda beschreibt hier das Jahr 1938 als Baubeginn und gibt eine Bauzeit von etwa einem Jahr an.

Leider fallen auf diese Nazi-Propagandalüge der Bauzeit von einem Jahr immer noch viele Historiker herein und übernehme diese Propagandalüge. Die "Neue Reichskanzlei" wurde, als sie 1943 fertiggestellt war, das einzig fertig gestellte Regierungs-Gebäude der Umgestaltung Berlins zur Welthauptstadt "Germania". Die wirkliche Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" belief sich somit um die 7 Jahre. Rechnet man noch die Projekt-Planungszeit von etwa 2 Jahren hinzu hat das Bauvorhaben 9 Jahre gedauert und nicht 1 Jahr wie von den Nazis behauptet. Diese Stadt sollte 1950 fertig gebaut worden sein und die "Neue Reichskanzlei" sollte dann Rudolf Hess, dem Stellvertreter des Führers in der Funktion eines Stammsitz für die Parteiverwaltung dienen. In den folgenden Absätzen wird ausführlich über die Bauzeit, Sinn und Zweck der Neuen Reichskanzlei berichtet.

Die Neue Reichskanzlei - stand somit aus damaliger Sicht für eine steinerne Inszenierung einer besonderen Form des Ausdruckes "Nationalsozialistischen Gedankengutes". Adolf Hitler wollte durch die "Neue Reichskanzlei" und die Konzeption der Welthauptstadt "Germania" auf das eigene Volk und insbesondere auf die zu unterjochenden Völker und deren Diplomaten alleine durch die Art der Architektur auf Jahrtausende einfluss nehmen. Die "Neue Reichskanzlei" sollte nach Hitlers Vorstellungen bedingt duch ihre riesiegen Maße von der "Größe Deutschlands" und dem unvergleichlichen Können Deutscher Künstler und Handwerker ein Abbild geben. Die "Größenanordnungen" der "Neuen Reichskanzlei" waren so bemessen, dass diese die Maße aller Herrschaftshäuser Europas weit übertrafen. Der Weg welche die Diplomaten auf den Weg zu Adolf Hitler überwinden mussten bestand aus einer 300 Meter lange Raumfolge ("Diplomatenweg"). In dessen Mittelpunkt stand eine 146 Meter lange Marmorgalerie. Diese Marmorgallerie war doppelt so lang wie der Spiegelsaal in Versailles. Die Maßgebung der "Neuen Reichskanzlei" und die bei der Innengestaltung verwendeten wertvolle Materialien waren darauf angelegt auf die Diplomaten oder Besucher einschüchternd zu wirken. Die Neue Reichskanzlei erstreckte sich auf einer Länge von 420 Metern entlang der gesamten Nordseite der Voßstraße.

Albert Speer nutzte beim Bau der "Neuen Reichskanzlei" geschickt die Möglichkeiten der Architektur, der Innenarchitektur und in besonderem Maße die Licht-Architektur um den "Nationalsozialistischen Zeitgeist" wieder zu geben. Um diesen Zeitgeist wirkungsvoll in Szene zu setzen setzte Albert Speer hierzu zahlreiche übergroße Bronze-Skulpturen unter anderem von seinem Freund, dem Bildhauer Arno Breker, ein. Aus heutiger Sicht ist es schwer den Nazionalisten einen besonderen architektonischen Stil zu bescheinigen. Sah sich Adolf Hitler auch als der "Größte Architekt Deutschlands", war er aufgrund mangelnder architektonischen Universitätsstudien nicht in der Lage einen architektonischen Stil alleine auszudrücken und zu erfinden.

Sein Stil war zu sehr von einer "Gigantomanie" und Hang zum "Größenwahn" geprägt. In den folgenden Ausführungen wird hierzu näher darauf eingegangen. Wohl kann man bezogen auf die Art der architektonischen Ausführung der "Neuen Reichskanzlei" durchaus die Definition "Einschüchterungsarchitektur unter nationalsozialistischer Herrschaft" gelten lassen. Die "Neue Reichskanzlei" war zugleich das einzigste fertiggestellte Gebäude der Umgestaltung Berlins zur "Welthauptstadt Germania". Und die Neue Reichskanzlei war von 1939 - 1945 der Regierungssitz "Großdeutschlands". Sie war ausgestattet mit ca. 420 Büro- und Wirtschaftsräumen. Bezogen auf die Bürokapazität war die "Neue Reichskanzlei" in der Eigenschaft als Macht- und Schaltzentrale des Deutschen Reiches ungenügend ausgestattet. Es gab zu wenig Büroräume um voll als Macht- und Schaltzentrale zu funktionieren. Die Leitung der Reichskanzlei hatte Dr. Hans-Heinrich Lammers inne. Die Präsidialkanzlei, welche im Ostflügel der Reichskanzlei untergebracht war, führte Dr. Otto Meißner. Im Ostflügel befand sich auch die Oberste Führung der Sturmabteilung (SA). In der Nähe des Wochendhaus am Obersalzberg wurde eine kleinere "Reichskanzlei" gebaut. Diese beherbergte Büroräume und für damalige Verhältnisse die modernsten Kommunikationsanlagen.

Zur erinnerung: In den Anfängen der Neuen Reichskanzlei um 1939 war die Neue Reichskanzlei Planungs - und Ausführungsort für die daraus folgenden Befehle an das Militär und die SS. Diese Befehle setzen ab dem 1. September 1939 einen Raub- und Vernichtunskrieg gegen mehrere Völker Europas in Gang. Und auch die Planung der Vernichtungsbefehle, die Juden in den besetzten Gebieten und im eigenen Land zu vernichten und über 20 Millionen Russen verhungern zu lassen, wurde in den Büros der Neuen Reichskanzlei geplant. Diese Befehle wurden ausgeführt und vernichtete bis Mai 1945 über 60 Millionen Menschen. Darunter finden sich über 6 Millionen Juden und über 20 Millionen Russen. Auch Millionen von Deutsche mussten ihr Leben für einen sinnlosen und mörderischen Krieg lassen.

Die Neue Reichskanzlei selbst war architektonisch so konzipiert, dass sie Adolf Hitler eine Inszenierung in Stein von unvorstellbarer Größe und "Größe des Deutschen Reiches" vermittelte. Auf diesen Hintergrund bezogen gehen wir in diesem Bericht über einen Auszug des Gespräches den Adolf Hitler mit seinem Architekten Albert Speer und über den Einschüchterungszweck der Neuen Reichskanzlei weiter ein. Das Gebäude selbst erfüllte "Anfangs" auch repräsentative Zwecke des "Neuen Reiches". Die Nazis in Deutschland sahen ab der Machtübernahme am 30. Januar 1933 das Deutsche Reich als das "Neue Reich" an. Sie verausgabten hierzu zum Beispiel extra ein Cigarettenbildband mit dem Titel das "Neue Reich".

Nach dem Ausbruch des 2. Welt-Krieg im September 1939 fanden sich immer weniger ausländische Diplomaten in der Neuen Reichskanzlei ein. Im Laufe des Krieges verschob sich die "Macht und Schaltzentrale des Großdeutschen Reiches" in der Nähe zum Berghof in Berchtesgarden. Dort war schon 1937 eine voll funktionstüchtige zweite "Kleine Reichskanzlei" gebaut worden. Im weiteren Verlauf des Krieges hielt sich Adolf Hitler für mehrere Monate in verschiedenen "Führerhauptquartieren" auf. Das bekannteste Fürherhauptquartier war die Wolfschanze in der Nähe von Rastenburg in Ostpreußen. Die Wolfschanze wurde 1940 von der Organisation Todt gebaut und Hitler verließ diese für immer am 20. November 1944.

Die unterschiedlichen und recht vielen Führerhauptquartiere wurden in Zeiten, in denen für das Volk und die Armee die Ressourcen knapp waren, mit Millionenaufwand an Reichsmark, Stahl und Beton errichtet. Aufgrund der langen Aufenthalte in den "militärischen Lagezentren" nahm die "Neue Reichskanzlei zu Berlin" für Hitler an Bedeutung ab. Die "Neue Reichskanzlei" verkam zum Ort der "Trauerfeiern" für hohe Würdenträger des Reiches sowie zur Örtlichkeit besonderer Ordensverleihungen. Hitler hatte in seiner politischen Laufbahn in der Funktion als Reichskanzler nie Muße dazu börokratisch zu arbeiten. Dieses dann entstandene Vakuum unerledigter Staatsgeschäfte versuchte Herr Dr. Lammers so gut es ging zu beseitigen. Er führte die Reichsgeschäfte und die "Neue Reichskanzlei". In folgenden Kriegsjahren war Adolf Hitler immer seltener in Berlin.

Erst ab Mitte Januar 1945, als die deutsche Offensive im Westen gescheitert war" kehrte Adolf Hitler mit seiner Entourage nach Berlin und in die Neue Reichskanzlei zurück. Er nutze dann die Räumlichkeiten der Neuen Reichskanzlei. Ab März 1945 waren die Kriegseinwirkungen auf die "Neue Reichskanzlei" und die Gefahr für Hitler dabei umzukommen sehr groß. Adolf Hitler zog nun ganz in seinen extra für ihn und Eva Braun errichteten Bunker. Der Bunker befand sich tief unter dem Garten der Neuen Reichskanzlei. In diesem Bunker, sehr tief unter der Erde waren die Insassen abgeschottet vor dem Lärm der Bomben und Artillerieeinschläge. Sie waren auch abgeschottet von dem Unheil, dass die Soldaten und Zivilisten jeden Tag erleiden und ertragen mussten. Verletzungen, Hunger und vor allem Durst waren für die menschen quälende Begleiter dieser Tage.

Abgeschieden von allem Elend und Leid nahm sich Adolf Hitler mit seiner Frau Eva Hitler geborene Braun am 30. April gegen 15:30 das Leben. Viele Militärs und auch Historiker sahen in diesem "Selbstentleibungsakt" eine "Feigheit". Der größte Massenmörder der Geschichte flüchtete vor der Verantwortung duch Selbstmord. Die "Neue Reichskanzlei" selbst hatte bedingt durch den Krieg und die Kriegseinwirkungen viel an "ihrer Pracht" verloren. Fast alle wertvollen Gobelins, Teppiche, Plastiken und Kunstschätze sowie Gemälde waren entfernt und an andere sichere Orte verbracht worden. Einige Kunstschätze der "Neuen Reichskanzlei" befanden sich im Flackbunker am Zoo. Diese riesigen Flackbunker -Trotzburgen Germanischener Übermenschen" hatte auch Albert Speer, der Architek und Erbauer der Neuen Reichskanzlei in Berlin, Hamburg, München und Wien errichten lassen.

Die "Neue Reichskanzlei" in der Vossstraße zu Berlin war Zeit ihres Bestehens somit viel mehr als nur ein Regierungssitz. Sie war der Sitz, indem auch die Kriegs- und Vernichtungszüge gegen andere Völker geplant und zeitweise gesteuert wurde. Sie war das Ergebnis eines unter maßlosen Größenvorstellungen leidenden Diktators. Adolf Hitler sah sich nicht nur als Politiker. Adolf Hitler sah sich sehr oft als "erster Architekt und Künstler" Deutschlands. Mit seinen Bauvorhaben im ganzen Reich wollte er der Geschichte "Reliquien in Stein" seines Wirkens und seiner nationalsozialistischen Überzeugung hinterlassen. Die Nazibauten verglich Adolf Hitler immer mit den Monumentalbauten der Römer und Griechen. Diese wollte er in Größe und Ausmaße übertreffen. Viele dieser Bauten wurden extra fern der Öffentlichkeit entwickelt und gebaut.

Mit der Verwirklichung und Fertigstellung der "Neuen Reichskanzlei" sah sich Adolf Hitler auch als Architekt und Künstler bestätigt. Zur erinnerung: Die Neue Reichskanzlei war das einzigste fertig gestellte Regierungsgebäude der von Adolf Hitler geplanten Umgestaltung Berlins zur Welthauptstadt Germania. Folgendes Bild aus dem Buch die Neue Reichskanzlei 1940 (Original beim Verfasser) zeigt den Umgestaltungsentwurf Berlins von Albert Speer mit der Neuen Reichskanzlei an der Vossstrasse. Die Verlängerung der Vossstrasse nach Norden hin folgend sollte das Oberkommando der Wehrmacht zur Achse des runden Platzes (Links Oben) gebaut werden. Ganz rechts im Bild das Brandenburger Tor und die Ost-West Achse. Die Ost-West Achse als Verlängerungsstraße Unter den Linden von Albert Speer erbaut wurde zum 50. zigsten Geburtstag von Adolf Hitler am 20. April 1938 eingeweiht.

Umgestaltung Berlin

Die Neue Reichskanzlei war nicht für ewig als Regierungssitz konzipiert worden. 1950 sollte Rudolph Hess die Neue Reichskanzlei als Verwaltungssitz für Parteiangelegenheiten übernehmen. Adolf Hitler sollte in den dann fertigen "Führerpalast" umziehen. Die Welthauptstadt "Germania" sollte 1950 fertig gebaut sein. Damit Adolf Hitler seinen Traum und Ambitionen "der erste Architekt des Reiches zu sein" verwirklichen konnte, umgab er sich schon recht früh mit dem Architekten Paul Ludwig Troost in München. Bei vielen Treffen mit Troost diskutierte er mit Troost über Architektur und die Bauvorhaben des Reiches. Von Troost ließ er sich mehrere Entwürfe für Parteibauten in München erstellen. Troosts Architektur lässt sich ableiten von der "klassizistischen Monumentalarchitektur aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg".

"Hitler liebte am Klassizismus die Möglichkeit zur Monumentalität. Er war vernarrt ins Riesenhafte. Seine Welt waren Bogengänge, Kuppeln, Geschwungenes, Repräsentation, nie ohne ein Element von Eleganz. Hitlers Welt das war das Barocke. Das ging bis in die Planung der Wiener Ringstraße". - Albert Speer -. Die Witwe von Troost bezeichnete in ihrem Buch - "Das Bauen im Neuen Reich" - dass die Neue Reichskanzlei sich als ein Bau der gesammelten Ruhe und disziplinierten Macht repräsentierte. Sie sieht das Bauen im Neuen Reich selber als "NATIONALSOZIALISTISCHE BAUKUNST". Ihr Mann Paul Ludwig Troost hatte als Architekt die "Ikonographie der nationalsozialistischen Architektur" so stark geprägt, dass Speer noch im Januar 1944 in der Zeitschrift "Die Kunst im Dritten Reich" Troost als den Architekten würdigte, der die "ersten und starken steinernen Symbole der Bewegung" geschaffen hatte. Troost ein überzeugter Nazi, der von Hitler den Titel "Erster Baumeister des Führers" verliehen bekommen hatte, starb am 21. 01. 1934 in München. Albert Speer nahm die Stellung von Trost ein und wurde in den folgenden Jahren Hitlers beliebtester Architekt. Albert Speer wurde Reichsarchtitekt und Generalbauinspektor für die Neugestaltung Berlins - sprich Speer war verantwortlich für die Planung und den Bau der Welthauptstadt Germania. Durch den damals noch recht jungen Architekten Albert Speer ließ sich Adolf Hitler somit die Neue Reichskanzlei als Ergänzung zur alten Reichskanzlei und des 1928–1930 errichteten Erweiterungsbaus der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße erbauen.

Das Machtzentrum Deutschlands lag zwischen 1871 und 1945 im Gebiet rund um die Berliner Wilhelmstraße. Dies galt während der Kaiserzeit bis 1918, während der Weimarer Republik (1918-1933), aber auch - und in ganz besonderem Maße - während der Nazi-Zeit (1933 -1945). Dass der Wilhelmtraße ein solches Schicksal beschert sein würde, wie es sich 1933 und im April 1945 darstellte, konnte zum Zeitpunkt ihrer Entstehung im frühen 18. Jahrhundert niemand erahnen. Die Neue Reichskanzlei befand sich in Berlin Mitte (Friedrichstadt), Voss Strasse 4–6. Und dieses Gebäude ist restlos wieder vom Boden Berlins verschwunden. Trotz der Kriegswirren und Kriegsschäden bestehen noch alle Pläne der "Neuen Reichskanzlei". Und es gibt sehr viele Bilder, auch Farbbilder, sind noch vorhanden. Der Baustil der Neuen Reichskanzlei lässt sich in unserer modernen Zeit in die Reihe der "Einschüchterungsarchitektur" einreihen.

Fast alle Bauten der Nazis dienten unter anderem auch dem Zweck „Eindruck zu schinden“. Nach heutigen Maßstäben wirken die Bauten überdimensional, teuer in den Baumaterialien und in den Maßen maßlos. In der „Neuen Reichskanzlei“ sollte der Mensch und die Diplomaten beeindruckt, ja eingeschüchtert werden. "Die Diplomaten sollte auf dem hoch polierten Marmor in ihren Lackschuhen auf dem langen Weg durch die große Marmorgallerie zu Adolf Hitlers Arbeitszimmer ins „Rutschen“ kommen". Sie sollten beeindruckt sein von der handwerklichen Gewalt und dem Können des Reiches. Sind sie auf dem Weg zu Adolf Hitler nach ca. 300 Metern bis zu Adolf Hitlers Arbeitszimmer vorgedrungen, würden sie an der über 5 Meter breiten Vorderfront seines Schreibtisch die in Edelhölzern ausgeführten Intarsienarbeiten eines aus einer Schwertscheide gezückten Schwertes sehen. Dann sollte die Diplomaten das "Fürchten lernen". "Sie sollten wissen, bei wem sie angelangt sind". So äußerte sich Adolf Hitler gegenüber seinem Architekten Albert Speer bei der Erst-Begehung der Neuen Reichskanzlei. Nachzulesen in Albert Speers "Erinnerungen".

Gezücktes Schwert

Selbst in den Kommentaren über die Straßen/Aufmarschstraßen zu seinem Führer-Palast der Welthauptstadt Germania - im Falle einer Rebellion - gab der Diktator zu vernehmen, dass die Massen sich vor der „Größe“ und „Architektur“ nicht nur beeindruckt fühlen sondern im Verbund mit der aufmarschierenden Armee auf der Straße, den auf der Straße marschierenden SS Divisionen, davon müsste die Masse das "Fürchten" bekommen. (Gespräch Adolf Hitler mit Albert Speer über den Führerpalast und die Zugangsstraße - Speer und ER)

Das war die kranke Vision eines skrupellosen Psychopaten und eines der schlimmsten Verbrecher den die Welt je erlebt hat. Die Wohn- und Arbeitsstätte des Diktators Adolf Hitler war dazu ausersehen, den Nazi-Staat und das Deutsche Reich zu repräsentieren. Die Baukosten waren enorm und das in einer Zeit in der der Staatsbankrott drohte und der Raubzug durch Europa (1937) beschlossene Sache war. Das Tempo der Bauarbeiten (Laut Propaganda) und die Pracht der "Neuen Reichskanzlei" sollten der Welt einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit und der kulturellen Überlegenheit Großdeutschlands geben. Der architektonische Entwurf der "Neuen Reichskanzlei" stammte von Albert Speer, der in seinen Publikationen nach 1945 die Glorifizierung von Bauherr und Bauwerk fortsetzte. So ranken sich weiterhin Mythen, Lügen und Legenden um die "Neue Reichskanzlei".

 

Die Lüge über die Bauzeit "Neue Reichskanzlei"

Eine der ganz großen Lügen stellt die Darstellung der sehr kurzen Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" in den offizielen Quellen wie der Wochenschau oder zeitgenössige Schriften dar. Adolf Hitler schreibt in einem Aufsatz im Buch "Die Neue Reichskanzlei 1940, Rudolf Wolters, Archiv www.german-reich.de", dass er den Auftrag zum Bau der "Neuen Reichskanzlei" in der Vossstraße am 11. Januar 1938 dem Generalbauinspektor Professor Albert Speer den Auftrag die "Neue Reichskanzlei" zu bauen gegeben hat. Das ist ein glatte Lüge.

Am Bau der "Neuen Reichskanzlei" waren viele Architekten des Reiches beteiligt. Beteiligt waren die Architekten Otto Apel, Werner Dieffenbach, Hans Peter Klinke, Walter Kühnell, Carl Piepenburg, Fritz Raab, Hans Russwurm, Gerhard Winter.

Am 3. Januar 1939 wurde die offizielle Schlüsselübergabe vollzogen. Der Termin zur Fertigstellung der "Neuen Reichskanzlei" sollte der 10. Januar 1939 sein. Das Ziel dieser reinen Lügenpropaganda war klar. Der Führer Adolf Hitler und sein Stararchitekt Albert Speer sollten mit dem Bauvorhaben der "Neuen Reichskanzlei" - damals das größte Gebäude Europas - und der schnellen Vollendung der "Neuen Reichskanzlei" als Deutsche Übermenschen in der Welt erscheinen. Bei der Richtfestansprache sagte Adolf Hitler folgendes in der Art: "Dies sei kein amerikanisches Tempo, dies sei deutsches Tempo". In Wirklichkeit war vieles um die "Neue Reichskanzlei" nur reine Lüge, Propaganda und Täuschung. Die Behauptungen, dass die Bauzeit somit zwischen 8,9, oder 12 Monate betrug ist heute als äußerst kritisch zu betrachten. Man kann heute davon ausgehen, dass viele Historiker der Nazi Propaganda, über die Leistungsfähigkeit des Nazi-Regimes, auf dem Leim gegangen sind.

Schon 1934 haben sich die braunen Machthaber nach einem repräsentativen Erweiterungsbau der bestehenden Reichskanzlei zur Darstellung ihrer Nationalsozialistischen Machtavancen umgeschaut. Im März 1934 wurde über solch ein Gebäude im engsten Kreis um Adolf Hitler und mit dem damaligen Oberbürgermeister von Berlin Herr Sahm diskutiert. Im Juli 1934 schlug Adolf Hitler die um die Ecke gelegene Vossstraße als Bauplatz auszusuchen. Damit war im Juli 1934 der Kern des Bauvorhabens "Neue Reichskanzlei" in der Vossstraße beschlossene Sache.

1936 wurden großflächige Abrissarbeiten zum Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei" durchgeführt. Das kann dann schon als Baubeginn gewertet werden.

1937 wurde mit dem Bau der "Neuen Reichskanzlei", also mit dem errichten von Kellern, Fundament und Mauerwerk begonnen. Folgend Gemälde in Aquarelltechnik von Paul Herrmann zum Neubaugeschehen der Neuen Reichskanzlei. Auf dem Bild ist links deutlich zu sehen, wie man die Bauarbeiten vor neugierigen Blicke durch einen sehr hohen Schutzzaun geschützt hat.

Bau Neue Reichskanzlei

Im Jahre 1937 sah man einer Fertigstellung der Neuen Reichskanzlei im Jahr 1940 entgegen. Doch es sollte noch bis 1943 weiter gebaut werden. Ab Ende 1937 drängte Adolf Hitler auf ein schnelleres Ende der Bauzeit. Der Grund für das Drängen waren die Kriegspläne Hitlers. Die Staatsfinanzen drohten zu kollabieren. Hitler hat in dieser Zeit in der alten Reichskanzlei die Generalität und den Außenminister von Neurath zu einer Besprechung zusammengerufen. Hier erklärte Adolf Hitler seine neue außenpolitische Ausrichtung. Diese Ausrichtung sei auf Expansion des "Dritten Reiches" und auf die Vorbereitung zum Krieg ausgerichtet. Der Raubzug durch Europa war somit schon 1937 beschlossene Sache. Adolf Hitler wünschte aus politischen Erwägungen die Fertigstellung der Neuen Reichskanzlei zum Neujahresempfang 1939. Die Diplomaten sollten von der Größe des Baus und somit der Größe des Deutschen Reiches und den Fertigkeiten der Deutschen Baumeister beeindruckt werden. Sie sollten wissen, wer in Europa das "Sagen" hätte.

Bau Neue Reichskanzlei

Die Gründe für die Kriegstreiberei und für die Expansionspolitik waren aus heutiger Sicht mit Sicherheit die kollabierenden Staatsfinanzen und das Alter von Adolf Hitler. Adolf Hitler dachte von sich selbst, dass er nicht alt werden würde. Er sagte über sich, dass er nicht gesund bleiben würde und er deswegen seinen Krieg schon eher anfangen wollte. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass die Generalität und die Reichswehr vor der Machtübernahme von Adolf Hitler den Plan hatte, Frankreich durch einen Krieg zu besiegen. Hierzu ein kleiner Exkurs. Die Reichswehr sah in dem Verlieren des ersten Weltkrieg eine große Schande. Schlimmer als ein "Verlierer" zu sein empfanden die Deutschen das Versailler-Diktat. Also die Friedensauflagen und unerträglichen Reparationskosten die das Reich an die Sieger zu zahlen hatte. Die Reichswehr, welche nach 1919 nun laut Versailler Vertrag nur eine Stärke von 100.000 Mann haben durfte wollte eine Abrechnung insbesondere mit Frankreich. Und die Reichswehr wollte die Versailler Fesseln lösen und die Großmachtstellung Deutschlands durch einen "kleinen Krieg" in der Welt wieder herstellen. Und auch im Osten wollte die Reichswehr vor Adolf Hitler neue Gebiete erobern. Das Ziel der Reichswehr Mitte der 1920er Jahre war es, die bestehende Reichswehr von 100.000 Mann an Berufssoldaten in 7 Divisionen innerhalb weniger Jahre auf 102 Divisionen mit drei Millionen Mann zu erweitern.

Diese Reichswehrkonzeption genannt "Stärke und Ausrüstungs-Nachweis WH 808" entstand im Truppenamt T 2 der Reichswehr unter dem Chef der Heeresleitung General von Seekt. Der von den Siegern verbotene "Große Generalstab des kaiserlichen Heeres" lebte in diesem Truppenamt heimlich weiter. Die Autoren dieses Aus- und Aufrüstungsplanes von 1926 waren Herr General von Schleicher und der Oberstleutnant Joachim von Stülpnagel. Der Zeitraum zur Erfüllung des Aufrüst-Planes des Heeres wurde auf acht bis 10 Jahre konzipiert.

Adolf Hitler, der sich konsequent gegen das Versailler-Diktat aussprach und somit fast allen Deutschen aus dem Herzen sprach, war der Mann den die Reichswehr brauchte. Auf keinen Fall darf man vergessen, dass Adolf Hitler als Propagandaredner aus der bayrischen Reichswehr stammte. Diese Reichswehr hat Hitlers Putsch im November 1923 genauso unterstütz wie Hitlers Partei, die NSDAP." Erstaunlicherweise hielt sich Adolf Hitler fast genau an die Vorgaben der Reichswehr". So steht es in einem Buch über die Neue Reichskanzlei. Beschäftigt man sich mit der Reichswehr, so bleibt nur die Konsequenz, welche folgte. Sie war nicht erstaunlich und auch kein Wunder. Sie war administrativ militärisch bis ins kleinste geplant und unterstützt. Das schafftt kein Mann alleine. "Am 1. September 1939, als der zweite Weltkrieg durch den Überfall der Deutschen auf Polen begann, besaß die Wehrmacht die geplanten 102 Divisionen mit 2,8 Millionen Soldaten. Diese 102 Divisionen waren wie 1914 in acht Armeen gegliedert".

Als der zweite Weltkrieg verloren ging, tat die Reichswehr nichts anderes als die alleinige Schuld auf Adolf Hitler zu wälzen. Ohne die militärische Präzision in der Planung und Führung einer militärischen Aufrüstung, ohne die Unterstützung der Reichswehr, konnte ein Mann alleine niemals solch einen militärisch ausgerichteten Staatsapparat aufziehen. Denn hier ist es aus heutiger Sicht sehr erstaunlich wie schnell dieser militärisch ausgerichtete Staatsapparat nach der Machtübernahme der Nazis funktionierte. Wie schnell die Verwaltung eines Staatssystemes diktatorisch und Nationalsozialistisch ausgerichtet werden konnte. Wie schnell das Hakenkreuz in die Amtsstuben, auf Briefmarken und fahnen sowie Münzen sich etablieren konnte. Erstaunlich wie schnell Ausnahmegesetze, Rassengesetze und militärische Aufrüstung und Ausrichtung der Bevölkerung wie dem RAD (Reichsarbeitsdienst) und der Hitlerjugend von statten gingen. Denken sie bitte mal hierzu nach.

Zurück zur "Neuen Reichskanzlei".

Die Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" vollzog sich abschließend betrachtet in mehrere Etappen. Die Gartenanlage erhielt ihr endgültiges Aussehen im Mai 1939 und war somit zum Neujahresempfang noch nicht fertig gestellt. Zum Zeitpunkt der Einweihung waren viele Teile der Innen- und Außenausstattung noch nicht fertig. Selbst der Mosaikfußboden im runden Saal war im Januar 1939 noch nicht fertig. Es fehlte im Boden das Mosaik. Der Boden im runden Saal wurde somit notdürftig mit Teppich ausgelegt.

Die Mosaikbestandteile der Decke des Ehrenhofportals konnten erst im Laufe des Jahres 1939 fertig gestellt werden. Der Grund für die Verzögerung war der sehr kalte Winter 1938/1939. Nach der Einweihung am 9. Januar 1939 wurde immer noch bis 1943 an der Fertigstellung der "Neuen Reichskanzlei" gebaut. Gerade die künstlerischen Arbeiten wie die Vollendung der baukünstlerischen Dekorationen der Mosaike, die Deckenmalereien und Wandteppiche waren sehr Zeitraubend und Zeitaufwendig.

Aufgrund dessen war in einigen Teilen der "Neuen Reichskanzlei" immer noch ein Baubetrieb vorhanden. Da Adolf Hitler wünschte, dass der Empfangssaal in der "Neuen Reichskanzlei" vergrößert werden müsste auf eine Fläche von 870 Quadratmetern vergrößert - der Empfangssaal Ausführung Januar 1939 war ihm zu klein - befand sich bis 1943 ein regulärer Baustab mit eigenen Büroräumen in der "Neuen Reichskanzlei". Der Entwurf des Empfangsaales stammte von Albert Speer und die Bauleitung hatte der Architekt Piebenburg.

 

7 Jahre Bauzeit für die "Neuen Reichskanzlei"

Abschließend erläutert dauerte die Bauzeit der "Neuen Reichskanzlei" ca. sieben Jahre. Denn gebaut wurde von 1936 - 1943. Nach der Auswertung neuerer Forschungs- und Bildquellen zeigt sich, dass es Konkrete Baupläne zur Neuen Reichskanzlei schon ab 1935/36 gegeben hat. Der Beginn der Planung des Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei" lässt sich bis 1934 zurückverfolgen. Das Deutsche Reich - hier als Bauherr- musste um das Bauvorhaben voranschreiten zu lassen alle Häuser in der Vossstraße erwerben. Die nördliche Vossstraße ergab eine Gebäudefront von ca. 421 m Länge. Ab 1935 wurden die 18 Gebäude der Straße Stück für Stück aufgekauft. Der Aufkauf der Gebäude in der Voßstrasse geschah in den Jahren 1935 bis 1937. Ab dem März 1936 wurden die ersten Altbauten in der Voßtrasse abgerissen. Abgerissen wurde unter anderem die Bayerische Gesandtschaft, das Justizministerium und die Württembergische Gesandtschaft. Mit der offiziellen Vergabe des Bauauftrages an Albert Speer wurden die Häuser der Voßstraße 11-19 (unter anderem die Gauverwaltung Groß-Berlin der NSDAP und die Sächsische Gesandtschaft) abgerissen. . Der in den ursprünglichen Plänen nicht vorgesehene Führerbunker ist erst 1943 fertig gestellt worden.

Es gibt Postkarten rund um die Neue Reichskanzlei, in der die Reichskanzlei sich an unansehnliche Häuser der Voss Straße quasi anschmiegt. Auch Logistisch betrachtet war der Bau der "Neuen Reichskanzlei" für die Umsetzung damalige Bauvorhaben eine große Herausforderung. Der Bau der Neuen Reichskanzlei benötigte ca. 7.000 Bauarbeiter. Alleine dies eruierte einen enormen logistischen Aufwand. Bei der Aufrüstung und den anderen großen Bauprojekten im Nazi-Reich, kam es damals schon für den Bau der Neuen Reichskanzlei zum Baukräftemangel. Auch fast zum ersten Mal im Groß-Einsatz kamen riesige Trockenmaschinen um den Mörtel, Beton, Zement schneller zu trocknen. Der Zeitpunkt, in der das Bauprojekt zur Erstellung der Neuen Reichskanzlei fiel, wird wohl um 1936 zu datieren sein. Albert Speer übergab nach offiziellen Quellen am 3. Januar 1939 die Schlüssel an Adolf Hitler. Das Bauwerk selber war jedoch erst 1943 richtig fertig.

Richtig dauerhaft und in ihrer vollendeten Pracht genießen konnten die Nazis die "Neue Reichskanzlei" nie richtig. Im Februar 1940 hatte Herrmann Göring als Beauftragter des Vierjahresplanes zur Aufrüstung bzw. Kriegsproduktion einen Erlass herausgegeben. "Alle besonderen Metalle, Metallteile und Plastiken aus Buntmetall wie Kupfer, Zinn, Nickel, Blei und deren Legierungen wie Bronze in Verwaltungs- und Unterrichtsgebäuden, in Bibliotheken, staatlichen Krankenhäusern, Erholungsheime der öffentlichen Hand müssen ausgesondert werden". Diese Metalle sollen dann unentgeltlich an das Reichswirtschaftsministerium abgeliefert werden.

Bauleiter Piebenburg bestand darauf, dass die in der "Neuen Reichskanzlei" verwendeten Bronzetore, Bronzetreppengeländer, Bronzebeleuchtungskörper und Bronze-Heizkörperverkleidungen durch Holzkonstruktionen ersetzt werden sollten. "Sie wurden auch tatsächlich ersetzt und der "Neuen Reichskanzlei" wurde der erste prunkvolle Glanz genommen". Nach den ersten Bombenangriffen durch die Briten erfolgte ein weiterer Aderlaß der Inneneinrichtung der "Neuen Reichskanzlei". Um den September 1940 wurden wertvolle Kunstgegenstände (Bilder, Teppiche, Skulpturen, Gobelins, Vasen) in den Luftschutzkeller unter der Neuen Reichskanzlei verbracht. Später wurden diese in den Flackbunkern der Stadt verbracht.

Zur Luftabwehr erhielt die "Neue Reichskanzlei" auch eine Flackabwehr. Ein Geheimbefehl vom 9. September 1939 sorgte dafür, dass auf dem Dach der "Neuen Reichskanzlei" Flakkanonen installiert wurden. Diese Flackkanonen wurden von einer speziellen SS Abteilung der Leibstandarte Adolf Hitler bedient.

Die Neu Reichskanzlei verschlang Unsummen an Baugelder. Geld, welches aufgrund klammer Staatsfinanzen nicht vorhanden war. Zu den maroden Staatsfinanzen des Dritten Reiches ist als Begründung anzugeben, dass Hjalmar Schacht im November 1937 aufgrund der fortschreitenden Geldentwertung und zunehmenden Staatsausgaben infolge der Aufrüstung erfolglos auf einer Konsolidierung der Finanzen bestand. Er trat von seinen Ämtern als Wirtschaftsminister und Generalbevollmächtigter zurück. Er blieb aber bis 1943 (einflußloser) Minister ohne Geschäftsbereich. Am 20. Januar 1939 erhält er seine von Hitler unterzeichnete Entlassungsurkunde vom Amt des Reichsbankpräsidenten. Zuvor hatte HjalmarSchacht in einer Denkschrift gegen die nationalsozialistische Rüstungs- und Finanzpolitik protestiert. Der Raubzug durch Europa ging schon durch die Vereinnahmung von Österreich 1938 von statten. Hinter der einrückenden Wehrmacht kamen gleich Beamte der Reichsbank welche die österreicherischen Devisen- und Goldbestände in die Reichsbank Berlin, also in das Deutsche Reich transportierte.

Lüge über die Sparsamkeit bei der "Neuen Reichskanzlei"

Somit sind wir bei eine der letzten Lügen, des "Führers" angebliche Sparsamkeit. Adolf Hitler, der gab sich in der Öffentlichkeit als sehr sparsam. Er propagierte ein Bild des stets bescheidenen, armen und volksnahen Reichskanzler und Führer der Deutschen Nation. Auch sein Umfeld, somit Rudolf Hess, Manfred Bormann, Albert Speer wollten als bescheidene und arme Volksgenossen betrachtet werden. In Wirklichkeit waren fast alle sehr wohlhabend und zum Ende 1945 bis auf wenige Ausnahmen mehrfache Millionäre der oberen Klasse. Adolf Hitler soll sogar nach heutiger Währungsumrechnung Milliardär gewesen sein. Adolf Hitler nahm bei dem Umbau des Reichs-Palais 1934 und dem Dienstgebäude der Reichskanzlei auf Geldausgaben keine Rücksicht. Nichts war teuer genug.

Auch bei dem Bauvorhaben der "Neuen Reichskanzlei" nahm Adolf Hitler keine Rücksicht auf Wirtschaftlichkeit. Der erte Baukostenvorschlag vom Stararchitekten Albert Speer belief sich auf ca. 28 Millionen RM oder 350 Millionen EUR. Diese Summe war als Gesamtkosten für die "Neue Reichskanzlei" vorgesehen. Am Ende kostete die "Neu Reichskanzlei" zur Fertigstellung 1943 inklusive Grunderwerb über 90 Millionen RM oder 1,125 Milliarden EUR. Diese 90 Millionen oder 1,125 Milliarden EUR mussten die Nazis über die Reichsbank finanzieren. Ein Arbeiter verdiente im Monat um die 360,00 Reichsmark also ungefähr 4.320,- EUR. Ein VW sollte ihm 999,- RM kosten. Den VW bekam er trotz Ansparung nicht zu Gesicht. Es wurden insgesamt nur um die 900 VW gebaut. Techniker und Ausländer durften den Wagen fahren. Volksgenossen so gut wie gar nicht. Anstelle des VW - das VW Werk war ja schon errichtet worden - wurde der VW Kübelwagen für die Wehrmacht und Dienststellen gebaut. Dieser kostete die Dienststellen rund 1.450,-RM.

Auch sein Star Architekt Speer wurde niemals müde nach dem verlorenen Krieg seine Sparsamkeit auszudrücken. In Wirklichkeit bezog Albert Speer Einkünfte bis 1945 in Höhe von über 10 Millionen Reichsmark. Das sind in etwa 125 Millionen EUR. Alleine für die "Neue Reichskanzlei" soll Albert Speer ein Honorar in Höhe von 3,27 Millionen Reichsmark erhalten haben. Das wären heute 41 Millionen EUR. Wenn die damaligen Untersuchungsrichter über Albert Speer gewusst hätten, was sie heute wissen würden, Speer wäre wahrscheinlich hingerichtet worden. So urteilte Guido Knopp im Herbst 2004 kurz vor dem Start seiner ZDF-Serie über Hitlers Manager. Ich empfehle hierzu die Fernsehproduktion "Speer und Er".

Lüge über den Grund "Neue Reichskanzlei"

Hier tritt noch eine Lüge von Adolf Hitler zu Tage, die er bei der Einweihung der "Neuen Reichskanzlei" 1939 verkündete. Der weitere Grund zum Bauvorhaben "Neue Reichskanzlei" liege darin, dass das Reichskanzlerpalais in einem baufälligen Zustand ist. Bei Regen würde Wasser durchdringen welches mit Bottiche aufgefangen werde müsse. Es röche aufgrund dessen feucht, muffig und faulig. Der Boden des Kongresssaales sei morsch und durchgefault. Albert Speer gibt diese Aussagen von Adolf Hitler in seinen Erinnerungen wieder. Er gibt aber in späteren Interviews zu, dass er etwas übertrieben hätte. In Wirklichkeit hatte Hindenburg all diese Räume ohne Beanstandung vor Adolf Hitler mehrere Monate genutzt. Die Wohn- und Repräsentationsräume des Palais waren 1926 aufwendig renoviert worden.

Und die braunen Machthaber haben aufwendige Umbauarbeiten in dem gräflich-königlich-kaiserlich-republikanischen Gebäude durchgeführt. Die Decke im Kongresssaal war nicht morsch. Die Decke musste erneuert werden, da beim Umbau zur Repräsentation der Machtgigantomanie Adolf Hitlers in Form zweier großen Empfangshallen zur Zugangssituation seiner Dienstwohnung, tragende Wände und Säulen weichen mussten. Aus dem Kongress-Saal wurde der Kabinettsitzungssaal. In diesem Saal kamen 30 neue Stühle welche nach den Entwürfen von dem Architekten Paul Ludwig Troost für 10.000,- RM oder 125.000, - EUR gefertigt wurden. Diese Stühle sind später im Kabinettsaal der "Neuen Reichskanzlei" wieder zu finden. Die Umfangreichen Umbauarbeiten des Palais dauerten bis Mai 1934. Das Dienstgebäude der "Neuen Reichskanzlei" ist ein Bau aus der Weimarer Republick, Grundsteinlegung 18. Mai 1928, fertig bezogen im Dezember 1930. Dieser Bau stammte von dem Berliner Architekten Dr. Ing. Eduard Jobst Siedler und seinem Mitarbeiter Dipl. Ingenieur Robert Kisch. Dieser Bau wirft stilistisch die Schatten auf die neuen Entwürfe von Albert Speer zur "Neuen Reichskanzlei". Der Bau von 1930 hat eine glatte mit Kalksteinplatten verkleidte Fassade. Diese wird abgeschlossen durch ein stark hervorragendes Gesims. Die Beibehaltung dieses äußeren Baustiles bei der Neuen Reichskanzlei ist wieder ein Beweis dafür, dass die NS-Machthaber zu wenig Phantasie bessessen hatten. Sie kopierten und stahlen Ideen von anderen wo es nur ging. Und diese Ideen priesen diese als eigene Ideen an. Das Unangenehme in der Geschichtsforschung ist die Tatsache, dass viele Historiker auf den Ideenklau hereinfallen. Sie fallen auf die Nazipropaganda herein. Eines dieser wichtigsten Ideenklauskandale ist das WHW, also das Winterhilfswerk. Viel zu oft ist zu lesen, das WHW sei eine Erfindung der Nazis. Ist es nicht. Das WHW wurde 1917 ins Leben gerufen. Vor der Machtübernahme der Nazis war der Reichspräsident Hindenburg Schirmherr des WHW. Es gibt Sonderwerbestempel aus 1931, 1932 auf denen steht: "Kauft Wohlfahrtsmarken für die Winterhilfe". In der Weimarerzeit gab es auch spezielle Nothilfebriefmarken. Heute glaubt alle Welt, die Nazis hätten all das erfunden. Sie haben die Ideen oder Institutionen geklaut, für ihre Zwecke instrumentalisiert und propagandastisch als ihre einzigste und wahre Erfindung gerühmt.

Auch das "Bauen" war natürlich nur in Deutschland "Gut und einzigartik". Gerdy Troost, die das Vermächtnis ihres verstorbenen Mannes Paul Ludwig Troost wahrte, schrieb folgende Sätze über das Bauen im Neuen Reich: "Wenn Völker große Zeiten innerlich erleben, so gestalten sie diese Zeiten auch äußerlich. Ihr Wort ist dann überzeugender als das gesprochene: Es ist das Wort aus Stein!"

Adolf Hitler, der das scheinbar unentwirrbare Chaos der zersplitterten Teile seines Volkes zu kraft- und sinnvollem Zusammenwirken in einer höheren Einheit ordnete, ist auch der große Baumeister einer neuen deutschen Heimat. Aus tiefinnerster Berufung arbeitet der Führer daran, daß das "Wort aus Stein.", das unser Zeitalter zu sprechen hat, zu einem Wort nationalsozialistischen Glaubens, Willens und schöpferischer Kraft, zu einem wahren Ausdruck der deutschen Seele werde.....

Auf keinem Gebiete künstlerischen Schaffens ist das weltanschauliche Erlebnis so fruchtbar geworden wie auf dem der Baukunst. Die große Wende in der deutschen Architektur ist nicht erst als Folgeerscheinung des großen Umbruches und Aufstieges der Nation eingetreten. Die neue deutsche Baukunst war von Anbeginn an ein Teil der deutschen Revolution. Mit ihr gelangte sie zum Sieg. Unmittelbar vermochte sie gewaltige, im Kampf gereifte künstlerische Pläne in die Tat umzusetzen. Überall in Deutschland erheben sich schon ein halbes Jahrzehnt nach der Machtübernahme die überwältigendsten Bauten der Gemeinschaft.

Liest man diese Zeilen mit Verstand, dann erschaudert man vor der grausamen "Instrumentalisierung der Baukunst" zwecks Verherrlichung der Nationalsozialisten und deren Idee. Sie fordert von der Baukunst und der Architektur einen Stellenwert dem sie nicht gerecht werden können. So geht die Umsetzung der Bauten nahe an den Größenwahn heran. Der innere Ausdruck der "Baukunst" reflektiert das, was am Ende gemeint war. Es reflektiert einen steinernen Vernichtungswillen des Menschen durch Menschen, dass durch nichts in der Geschichte zu überbieten ist. Am Ende sollen nur Ruinen übrig bleiben. Die Menschen sollten vergehen.

Reichskanzlei Dienstgebäude

So sah es dann 1938 in der Wilhelmstraße aus, als der Balkon für Adolf Hitler schon gebaut war und Albert Speer den Durchbruch zum Ehrenhof mit einem Doppeltor versehen hatte. Zum Bau des Balkons gab es große Reibereien mit dem Architekten. Dieser sah in der Anbringung des Balkons eine Verletzung seiner Urheberrechte am Bau. Durch zähe Verhandlungen gelang es dann doch den Balkon für 28.360 RM anzubringen. Der Balkon war zur Straße hin mit Panzerplatten gegen Bombenanschläge bewehrt. Im März 1945 wurde aufgrund der Panzerplatten hier ein MG - Nest installiert. Folgend eine Aufnahme um den 8. Mai 1945. Am Balkon sind deutlich die nachträglich gegossenen MG-Scharten zu erkennen.

Balkon

Briefmarke über den Ehrenhof der "Neuen Reichskanzlei"

Erst die Nazis erkannten die kostengünstige Nutzungsmöglichkeit der Briefmarke und dem dazu gehörenden Fachbereich der Philatelie als Propagandaträger und Geldeinnahmequelle. Sie nutzetn die Briefmarke mit den dazugehörenden Sonderstempel, um das deutsche Volk und das Ausland über ihre Taten zu informieren. Zu allen möglichen Anlässen wurden Sonderbriefmarken oder Gedenkbriefmarken verausgabt. Um die Masse für die Briefmarke zu begeistern wurde das Briefmarkensammeln erstmalig auch dem kleinen Mann ermöglicht. Durch die reine Nazi Kraft durch Freude Organisation genannt KDF wurde der kleine Mann in Sammlergruppen für das Briefmarkensammeln organisiert. Briefmarken sammeln sollte ein Hobby für Alle und nicht für Reiche sein. Und es sollte als Ausgleich für die harte Arbeit dienen.

Zu dieser Hardware, also der Briefmarke, wurden Sonderstempel eingesetzt oder Maschinenstempel mit erklärendem, meist propagandistisch ausgerichtetem Anhang. Zur Olympiade 1936 gab es Sonderstempel von so genannten fahrenden Sonderpostämtern auf die Briefmarken. Hier noch einmal die Verausgabte Briefmarke mit dem Motiv des Ehernhof der Neuen Reichskanzlei.

743 Ehrenhof Neue Reichskanzlei
Deutsches Reich Michel Nr. Briefmarke Michel Nr. 743 Ehrenhof

Die beiden Figuren zur Linke und zur Rechten des Eingansportal stammen von Arno Breker. Die linke Plastik wurde als "Die Partei" benannt und die rechte Plastik stand für "Die Wehrmacht". German-Reich stellt hier einige Bilder und Informationen über die Neue Reichskanzlei vor.

Neue Reichskanzlei Portal Vossstrasse

Reichskanzlei Voss Strasse 4 - 6

 

Bei den Recherchen um die Reichskanzlei viel dem Verfasser dieses Textes auf, dass die so genannte "Neue Reichskanzlei" von außen eher schlicht und nüchtern aussah. Anders sah es im Inneren der Neuen Reichskanzlei aus. Sollte Pomp und Reichtum nach außen hin verschleiert werden?

Zu den Baumaßnahmen gehörte auch die Umgestaltung der im Block-Innenbereich liegenden historischen Ministergärten. Sowohl die Reichskanzleineubauten, als auch die angrenzenden Ministerien erhielten bereits in den dreißiger Jahren von vorne herein umfangreiche Bunkeranlagen. Bedenkt der Leser, dass Adolf Hitler 1937 vor der "Staatspleite" stand und seinen Ministern als Ausweg den Raubzug durch Europa vorschlug, drängt sich dem Verfasser die Annahme auf, dass die "Neue Reichskanzlei" großspurig, übermütig und somit Anmaßend war. Es könnte fast so aussehen, dass die "Neue Reichskanzlei" in all ihrem Überhang an Prunk und Pomp, ein "Menetekel" ihrer Zeit war.

Der Auftraggeber der "Neuen Reichskanzlei" also Adolf Hitler muss ein verdammt schlechtes Gewissen gehabt haben. Ende 1944 orderte die "Neue Reichskanzlei" 950 "Selbstvernichter, die sogennten Giftampullen. Vor Ende des Krieges verteilte die Adolf Hitler sehr großzügig unter seinen Gefolgsleuten. Er ließ sich das Versprechen abnehmen, dass diese im Falle einer Gefangenschaft sich selbst durch die "Selbstvernichter" das Leben sollen nehmen. Und er muss geahnt haben, was seine Zielrichtung der Krieg am Ende auf ihn zurückwerfen kann. Denn unter dem Saalbau der Alten Reichskanzlei entstand ein zusätzlicher Regierungsbunker, der Anfang 1943 im Garten um einen schweren Anbau erweitert wurde. Dieser so genannte Führerbunker wurde 12 m tief in die Erde gegraben, seine Abschlussdecke umfasste 3,5 m. Hauptauftragnehmer war die Firma Hochtief AG, die Gesamtkosten betrugen über 1,3 Mio RM. Im näheren Umkreis entstanden während des Krieges weitere Bunker für das Regierungsviertel.  

Unter dem militärischen Decknamen "Zitadelle" wurde das Areal um die "Neue Reichskanzlei" in den letzten Kriegswochen gegen die heranrückende Übermacht der Roten Armee verteidigt. Verteidigt wurde auch noch, als Hitler, Goebbels, Krebs u. a. Spitzen der deutschen Regierungs- und Armeeführung in den unterirdischen Anlagen der "Neuen Reichskanzlei" Selbstmord verübt hatten. Gerade mal knappe 6 Jahre hat sich die Nazi Oberschicht hinter den Mauern der "Neuen Reichskanzlei" bestens versorgt und vergnügt. Sie litt in keiner Weise je einen Mangel. Fragen-These: Vom einfachem SS Mann oder Landser wurde der Heldentod mit einem Siegesschrei auf den Lippen abverlangt. Vom einfachen Berliner Volk wurde Hungern abverlangt. Wieso vergrub sich die Nazi Oberriga so enorm? Laut neuesten Erkenntnissen hatte zum Beispiel ein Herr Heinrich Himmler eine furchtbare Angst vor dem Tode. Millionen und aber Millionen Tonnen Stahl und Beton wurden dem einfachen Volk und der zu verteidigenden Front entzogen, damit sich jeder der bekannten Nazigrößen sich selbst einen Bunker bauen konnten. Hitler veranlasste sogar, dass jeder Minister bei sich zu Hause einen eigenen Betonbunker bekam. Das war jedoch nicht genug an Ungerechtigkeiten gegenüber dem einfachen Menschen. Man bedenke, dass ein Facharbeiter 1939 um die 60 bis 70 RM im Monat verdiente. Vor 1933 bekam er, wenn er arbeitslos war, 15 RM ALU. Mit diesen 15 RM besaß er im Ausland mehr an Kaufkraft als 1939. Nazigrößen wie Dr. Goebbels polierten Ihre Gehälter auf, indem Sie im NSDAP eigenem Verlag einseitige Berichte lancierten und dafür ein Honorar in Höhe von über 1.000,- RM erhielten. Dr. Goebbels bereicherte sich so im Jahr mit weit über 100.000,-RM an zusätzlichem Gehalt zu seinen Bezügen als Minister. Die NSDAP angetreten als Deutsche Arbeiterpartei, ließ sehr schnell die Belange der Arbeiter im Stich. Ein nie da gewesenes "Schwelgen im Luxus Weniger" war die Folge. Sehen Sie selbst.  

Ansicht Neue Reichskanzlei Portal Vossstrasse

Eingang zur Reichskanzlei

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Bilden Sie sich selbst eine Meinung beim Betrachten der Bilder zur neuen Reichskanzlei. Die Reichskanzlei wurde unter anderem nur von der SS Einheit Leibstandarte Adolf Hitler bewacht. Der Verfasser dieser Web-Seite interviewte Anfang der 80er Jahre einen jener Mitglieder der SS Einheit der Leibstandarte Adolf Hitler, welcher in der Reichskanzlei "Wache" hielten. Nach seinen Erzählungen hatten die Wachen die strenge Auflage sich nicht zu bewegen. Nicht einmal Ihre Mimik durften sie freien Lauf lassen. Jede Bewegung egel welcher Art während der "Wache" war strengstens untersagt. Die Männer der Wachabteilung der SS Leibstandarte Adolf-Hitler waren damals bei den deutschen Frauen heiß begehrt. Es wurde von den Frauen vieles unternommen, um die Soldaten bei der Ausübung Ihres Wachdienstes, zu einer Bewegung zu provozieren. Von Blumenangebote welche die Nase reizen sollte bis zur Vergabe von Süßigkeiten, welche den Gaumen reizen sollten oder dem erzählen von Witzen damit die Soldaten lachen sollten. Die Palette die Mimik der "Wache" haltenden Soldaten zu reizen und zu verziehen war breit. Nicht eine Mimik durften die Wachsoldaten verziehen.

Die Männer der Wachabteilung der SS Leibstandarte Adolf-Hitler waren unter der Naziherrschaft als "Ehrenmänner" eingestuft. Nach dem Kriege wurden viele als Kriegsverbrecher angeklagt. Während des Nazireich, als sich die Niederlage noch nicht abzeichnete, standen diese Mitglieder SS Leibstandarte Adolf-Hitler im Ansehen bei der Bevölkerung gleich mit dem heutigen Ansehen von Pop Stars. Vor dem Arbeitszimmer des damals benannten "Führer Adolf Hitler" standen jeweils rechts und links der Tür je ein Mann der SS Leibstandarte Adolf-Hitler. Auch hier war eine Veränderung der Mimik strengstens untersagt. Adolf Hitler ließ es sich nicht nehmen, beim Eintreten in sein Arbeitszimmer, den "Wache" schiebenden Männern einen Lutschbonbon in den Mund zu schieben und ihnen die Wange zu tätscheln. Diese Umgangsart sollte den anstrengenden Wachdienst etwas erleichtern und die Zugehörigkeit zu ihrem "Chef" stärken. In vielen Berichten von Untergebenen in der unmittelbaren Umgebung Adolf Hitlers wird von menschlichen und fürsorglichen Gesten des "Hausherren" berichtet.

Um so unverständlicher ist daher die fast diabolische Freude Adolf Hitlers an der Massen-Vernichtung von Menschen, an den Mordbefehlen an Menschen und den Vernichtungsbefehlen von Städten wie zum Beispiel Warschau. Im Folge des Krieges wurde die Leibstandarte als Feuerwehr an verschiedene Frontabschnitte eingesetzt. Adolf Hitler war unter anderem oberster Gerichts-Herr der SS Leibstandarte Adolf-Hitler. Die Leibstanderte stand treu zu Adolf Hitler und setze viele seiner unsinnigen Haltebefehle bedingungslos um. Im Februar 1945 nahmen die verbliebenen Reste der Leibstandarte an der von Adolf hitler befohlenen und im Ergebnis erfolglosen Plattenseeoffensive teil. Das Scheitern der Offensive wurde von Adolf-Hitler scharf kritisiert. Er befahl den Mitgliedern ihre Ärmelstreifen "Leibstandarte Adolf Hitler" abzulegen. Dieser Befehl wurde befolgt und führte zu einem tiefen und emotionalen Graben der Leibstandarte zu ihrem obersten Feldherrn Adolf Hitler. Die letzten Einheiten der Leibstandarte Adolf Hitler kapitulierten am 9. Mai 1945 in Österreich.

Die LSSAH also Leibstandarte Adolf Hitler trägt die Verantwortung für zahlreiche Kriegsverbrechen an der Ost- und Westfront. Zu den bekanntesten zählen die Erschießung von etwa 80 bis 100 britischen Kriegsgefangenen 1940 in Wormhout, die Ermordung von 34 französischen Zivilisten in Tavaux und Plomion (woran auch Soldaten der 12. SS-Panzerdivision "Hitlerjugend" beteiligt waren)[1], sowie das Malmedy-Massaker (17. Dezember 1944), bei dem 72 US-amerikanische Soldaten erschossen wurden, obwohl sie sich bereits ergeben hatten.

Angehörige der Leibstandarte verübten u. a. die ersten Massenmorde an Juden in Italien, die Massaker vom Lago Maggiore: Zwischen dem 15. und 23. September 1943 ermordeten sie 54 Juden auf der piemontesischen Seite des Langensees (Lago Maggiore oder Lago di Verbania). Zudem ermordeten sie im Oktober 1943 den italienischen Juden Ettore Ovazza und seine ganze Familie in Intra. Die Division war nach Chivasso verlegt worden, wobei ein Bataillon am Westufer des Langensee lag. Ein weiteres Bataillon, in Borgo San Dalmazzo stationiert, führte das Durchgangslager der Sozialrepublik Italiens.

Quelle http://de.wikipedia.org/

In den Luftangriffen auf Berlin ist die Neue Reichskanzlei bis zum Kriegsende nur leicht beschädigt worden. Als eines der zentralen Symbole der Macht Hitlers ist sie 1949-53 auf Befehl der Sowjetischen Verwaltung Berlins gesprengt worden. Einige Teile der Marmorverkleidungen sind wieder verwendet worden beim Bau des Sowjetischen Ehrenmals Treptower Park sowie in der benachbarten U-Bahn-Station Mohrenstraße.

 

Reichskanzlei Teil II

Nazi Symbole, Juristischer Hinweis

Wenn sich auf unsere Web-Seite Symbole wie dem Hakenkreuz finden sollten, geschieht dies aus dem historischem Material heraus. Wir selber erstellen keine Symbole des Naziregimes. Wir weisen darauf hin, dass die nationalsozialistische Partei NSDAP und hieraus folgend die spätere Regierung Deutschlands von 1933 – 1945 im Hoheitszeichen, im gesamten administrativen Bereich, im Postwesen sowie Zahlverkehr das Hakenkreuz benutzt hat. Für uns ist das Hakenkreuz nur in einem historischen Kontext zu betrachten. Wir werden über die deutsche Zeit von ca. 1800 - bis heute berichten. Dem philatelistischem Zeitraum von 1872 - 1945 geben wir die ausführlichere Aufmerksamkeit. Die Nutzung des Hakenkreuz als Grafik ist in Deutschland stark eingeschränkt. Das erschwert unsere Vorgehensweise. So werden wir die Zeitzeugnisse für die Aufklärung über das Dritte Reich so weit wir es können entnazifizieren oder dann eben gar kein Bildmaterial verwenden. Briefmarken, Geld und philatelistische Erzeugnisse sind von der Regelung des Nichtzeigens ausgenommen. Die Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, wie des Hakenkreuzes kann je nach Kontext in Deutschland strafbar sein (§86a StGB). Dies gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient. German-Reich klärt Briefmarkensammler auf und reflektiert Zeitgeschehen der deutschen Geschichte auch außerhalb des Nazi-Reiches.

Somit kann German-Reich und seine Arbeitsgemeinschaft nicht angezeigt werden.

Law reference for the swatiska/ohter symbols of the nazireich

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