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German - Reich - Neue Reichskanzlei Teil 3

Einschüchterungsarchitektur im Nazireich Hitlers Arbeitszimmer

Der Eingang zu Hitlers Arbeitszimmer wurde stets von zwei Soldaten der Leibstandarte Adolf Hitler bewacht. Vor dem Arbeitszimmer des Führer Adolf Hitler standen jeweils rechts und links der Tür je ein Mann der SS Leibstandarte Adolf-Hitler. Auch hier war eine Veränderung der Mimik und jegliche Bewegung strengstens untersagt. Adolf Hitler ließ es sich nicht nehmen, beim Eintreten in sein Arbeitszimmer, dem "Wache" schiebenden Soldaten einen Lutschbonbon in den Mund zu schieben und ihm die Wange zu tätscheln. Hier wird eine große seelische Kluft Adolf Hitlers sichtbar. Bedienstete von Adolf Hitler berichteten stets, dass sie ihren Chef als einen sehr fürsorglichen Menschen erlebten. Dieses fürsorgliche Verhalten steht jedoch ganz im Gegensatz zu seinen menschenverachteten Befehlen zur Ermordung und Unterdrückung Millionen von Menschen. Hitlers Herrschaft des Schreckens ausgeübt von 1933 - 1945 kostete der Welt über 60 Millionen Tote. Millionen Mesnchen wurden körperlich schwer verletzt. Millionen von Menschen wurden als Folge der Unterdrückung und Kriegseinwirkungen schwer traumatisiert. Millionen Menschen verloren ihre Heimat und Identität durch Umsiedlung und Vertreibung.

Das Arbeitszimmer Hitlers hatte einen separaten Seiteneingang sowie Adolf Hitler auch über einen eigenen Eingang zur Reichskanzlei verfügte. Kostbare Gobelins, Teppiche und Möbel gaben den Räumen einen Hauch von Exklusivität. Dass sich Hitler mit diesem Prunkbau von der deutschen Arbeiterschaft abgrenzte, erklärt sich anhand der folgenden Bilder.

Ansicht des Nebeneinganges

Seiteneingang zum Arbeitszimmer Hitlers

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Das ca. 370 Quadratmeter große Arbeitszimmer von Adolf Hitler war vollständig mit hochwertigem Marmor verkleidet. Das Zimmer bot mit einer Länge von 26,90 Meter, einer Breite von 13,77 Meter und eine Höhe von 9,75 Meter gewaltige Ausmaße. 5 Fenstertüren von je 6 Meter Höhe und 2 Meter Breite ließen sich zum Säulenvorbau auf der Gartenterrasse hin zum Garten der Neuen Reichskanzlei öffnen. Kostbare Gemälde, Teppiche, Skulpturen und Möbel rundeten das mondäne Bild ab. Den Mittelpunkt des Raumes, geometrisch am Rande des Zimmers versetzt, bildete der überdiemnsionale Schreibtisch des Führers. Der Schreibtisch von Adolf Hitler weist laut Kunstkennern spätbiedermeierlische Akzente auf und war vom Ausmaß her betrachtet recht überdimensional gehalten. Seine Maße müssen über 4 Meter in der Länge betragen haben. Der Schreibtisch hat den Krieg überlebt. Für viele Jahre stand der Führerschreibtisch im Depot des Deutschen Historischen Museum. Heute kann man den Schreibtisch im Berliner Deutschen Historischen Museum, im ehemaligen preußischen Zeughaus begutachtet. Der Verfasser dieser Zeilen hat sich den Schreibtisch im Juni 2012 im Berliner Museum anschauen können und war entsetzt. Vor ihm stand im Museum ein einfacher, in den Maßen überdimensionierter Schreibtisch. Als wenn der etwas zu groß geratene Schreibtisch von einem preußischen Beamten entworfen wurde. Von Geschmack, Kunststil, Schönheit, Größe oder Glanz wie es die damalige Propaganda um Schreibtisch und Reichskanzlei und einige heutige Verfilmungen über die Reichskanzlei glauben machen wollten, fand der Verfasser nicht eine Spur. "Da schaue ich mir viel lieber Schreibtische aus der Bidermeierzeit 1815 - 1848 an, als so ein trotsloses Gebilde". Schauen wir uns also das an, was die damalige Propaganda und der Schaffer des Schreibtisches Albert Speer mit diesem Schreibtisch aussagen wollte. Hilfreich sei hier ein Dialog der in Albert Speers Erinnerungen und den Film der "Untergang" sinngemäß abgespielt haben soll. Albert Speer zeigte seinem Führer die vollendete Reichskanzlei. Und beide kamen ins schwärmen, dass die Diplomaten mit ihren Lackschuhen rutschender Weise zu ihm dem Führer kriechen würden. Über das Absolvieren hunderte von Metern zu Fuß über glatten marmornen Boden, gelangten nun Diplomaten oder andere Würdenträger erschöpft von dem langen Weg vor dem Schreibtisch und somit vor dem Führer selbst. Und sie würden vor den Intarsien stehen. Die Intarsien stellten drei Köpfe dar, von denen die rechte Intarsienarbeit das Haupt der Medusa mit sich windenden Schlangen darstellte.

Linke Einlegearbeit am Schreibtisch des Führers

(Aus privatem Archiv German-Reich um 1940 Arbeitszimmer Neue-Reichskanzlei)

Die mittlere Intarsienarbeit (Intarsienarbeiten = Kunstvolle Einlegearbeiten aus verschiedenen edlen Hölzern geformt zu einem Bild) des "Führerschreibtisches" zeigte eine Darstellung eines halb aus der Scheide gezogenen Schwertes und einer geschärften Lanze. Adolf Hitler behauptete im Gespräch mit Albert Speer, wenn die Diplomaten diese Intarsienarbeit mit dem gezogenen Schwert sähen würden, dann würden die Diplomaten das "Fürchten" lernen. "Wer die Reichskanzlei betritt, muss das Gefühl haben, vor den Herrn der Welt zu treten", monologisierte Hitler noch Jahre später gegenüber Albert Speer, seinem ersten Reichsarchitekten. Und sein Reichs-Architekt Albert Speer tat alles, um Hitler seine Phantastereien zu beflügeln und zu unterstützen. Wie wir heute wissen auch um den Preis von Menschenschicksalen.

Hitler hatte am 30. Januar 1937 für Speer und dessen Stab per Führererlass die Einrichtung eines Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt verfügt. Diesem Stab oblag die Federführung eines Projekts, das später programmatisch mit "Welthauptstadt" bzw. "Germania" tituliert wurde. Das bedeutete die Umgestaltung Berlins als die Welthauptstadt "Germania".

Nicht nur das war alleine die Aufgabe von Speer. Der Generalbauinspektor sollte Berlin im Sinne nationalsozialistischer Machtrepräsentation umgestalten. Die Dienststelle war mit ministeriumsgleichen Befugnissen nur dem "Führer" Adolf Hitler unterstellt und allen städtischen Behörden übergeordnet.

Das Interessengebiet der GBI, die Machtbefugnisse die Albert Speer hatte waren gigantisch. Er konnte über die Hälfte der Fläche von Berlin bestimmen. Was gebaut wird und was nicht gebaut wird. Und Speer war nur Adolf Hitler gegenüber verantwortlich und hatte somit fast mehr Macht als ein Minister. Schon im November 1937 wurden die Befugnisse der GBI auf andere deutsche Reichsstätte erweitert.

Mit der Fertigstellung des Großprojektes der Neuen Reichskanzlei 1939 stellte Speer die Leistungsfähigkeit des GBI unter Beweis und festigte seine Position. Und die Neue Reichskanzlei war ja das erste fertig gestellte Gebäude der "Welthauptstadt Germania". 1950 sollte Germania fertig sein. Die Germania-Bau-Planungen waren durch die rechtliche Stellung des Generalbauinspektors Albert Speers jeder weiteren Kontrolle anderer Reichsinstitutionen entzogen. Wer aufmuckte oder sich gegen die Pläne stellte, der wurde kurzerhand aus seiner Position entlassen. Man gab einfach sagen, dass Speer zum Baudiktator mit allen Möglichkeiten die Hitler ihm einräumte avancierte. Und da Hitler schon immer vor hatte der erste Architekt im Reich zu sein benutzte Hitler den jungen Architekten Speer. Und der genoß sichtlich diese unerwartete Machtfülle. Nach den Berechnungen von Speer sollten die Bauvorhaben ein Finanz-Volumen von 4 - 6 Milliarden Reichsmark gehabt haben. Um dieses Finanzvolumen zu generieren sind wirklich erstaunliche Finanzierungsinstrumente erfunden worden. Alleine 1944 wurden über 400 Millionen Reichsmark aufgelöst, welche nicht für den Bau von Germania benutzt werden konnten. Und vor dem Krieg hatte Speer schon angefangen bauliche Grundlagen für die Welthauptstadt Germania zu schaffen. Unter anderem gehörten unterirdische Straßenzubringer dazu welche bis heute noch erhalten sind.

Um Platz für die ungeheure Menge an geplanten Neubauten zu schaffen, mussten unbedingt ganze Stadtviertel abgerissen werden. 1937 wurde extra ein Gesetz hierfür erlassen. Dieses Gesetz sah eine Zwangsenteignung vor, wenn eine Stadt sich neu gestalten will. Das war wie ein Blankoschein für jede Stadt dort zu bauen wo sie es wollte und für richtig hielt. In Berlin bestand nach wie vor große Wohnungsnot. Es fehlten mindestens über 100.000 Wohnungen. Das hielt die GBI und somit Speer nicht ab im großen Stil Wohnraum abzureißen.

Mit der gesetzlichen Grundlage im Rücken Eigentümer willkürlich enteignen zu können riss die GBI 1938 im Spreebogen und in Tempelhof sehr viele Gebäude ab. Man schaffte Platz für die "Große Halle" und den Südbahnhof in Tempelhof. Die große Halle war geplant mit 315 × 315 Metern Grundfläche und 320 Metern Höhe. Sie sollte das größte Kuppelgebäude und die größte zentrale Versammlungsstätte der Welt werden. Gebaut wurde sie wegen dem Kriege nicht mehr. 1941 wollte die GBI in Berlin nochmal 52.144 Wohnungen für die Neugestaltung Berlins abreißen. 150.000 - 200.000 Berliner wären durch diese Maßnahme obdachlos geworden. Der Krieg verhinderte erst einmal den Abriss der Gebäude.

Vertreibung jüdischer Berliner Mieter für Germanias Welthauptstadt

Wer als Staat Wohnraum abreißt muss sich damit auseindersetzen Ersatzwohnraum zu stellen oder muss sich um Entschädigungen kümmern. Das kostet viel Zeit, Geld und Nerven. Viel einfacher sah hier die GBI den Umgang mit jüdischen Bürgern. Die Juden waren ja schon in vielen Bereichen des Reiches entrechtet. Warum sich hier nicht einfach an deren Wohnungen vergreife? Ab 1938 veranlasste somit die GBI - Generalbauinspektion - die Aufhebung von Mietverträgen mit jüdischen Mietern. Auch den jüdischen Besitzern von Wohnraum in Berlin erging es nicht anders. Die GBI vollzog Zwangsräumungen gegen jüdische Mieter und ließ jüdische Bewohner in Judenhäuser einweisen. Und die GBI forcierte die Arisierung jüdischen Grundbesitzes auf Grundlage der Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens.

So verfügte die GBI und somit Speer innnerhalb kurzer Zeit über 15.000 - 18.000 überwiegend erstklassige Wohnungen. Viele Juden durften in Deutschland nicht mehr auswandern. So standen diese arme Menschen oft ohne Wohnraum von allen verlassen und am Ende standen sie or der Deportation. Es ist bekannt, dass die GBI genaue Daten über jüdische Bürger und ihre Situation an die Gestapo weiter geleitet hat. Das tat sie um die "Aussiedlung" von Juden und die Neuvergabe von Wohnungen zu organisieren und zu beschleunigen. Unter Hettlages Verantwortung entstand eine Kartei von Mietwohnungen in Berlin, die nur von Juden bewohnt waren. Diese Kartei wurde vom GBI benutzt, um durch Kündigung "freie" Mietwohnungen für Abrissmieter zu bekommen, deren Häuser und Wohnungen den Umbauplänen Berlins zur neuen Hauptstadt Germania weichen sollten. Die gesamte Kartei war später Grundlage für die Erstellung der Deportationslisten durch die Gestapo. Dieses Raster war so präzise, dass der, der in einer solchen Kartei erfasst war sein Schicksal zwecks Verschleppung, Zwangsarbeit oder späteren Ermordung im KZ nicht entkommen konnte. Und fast allen Juden wurde das Vermögen beschlagnahmt und sehr, sehr viele kamen später in ein Konzentrationslager ums leben. Nach dem Kriegsbeginn im Jahr 1939 verfügte Albert Speer einen generellen Stopp des Wohnungsabrisses. Die Räumung von Wohnungen jüdischer Mieter und Besitzer ging weiter. Denn diese Wohnungen wurden zunehmend für ausgebombte deutsche Bürger benötigt.

Das war der Hintergrund hinter dem Reich. Der Hintergrund zur Neugestaltung Berlins und die Anstachelung Speers seinen Führer zum Größenwahn zu begleiten. Durch den Bau der Neuen Reichskanzlei in der Speer die Allmachtsphantasien seines "Führers" in Form der Architektur bestätigt hat, hat er unweigerlich Hitler zu Allmachtphantasien noch angetrieben. Speer sollte dafür von seinem Herrn öfters belohnt werden. Und Speer wurde immer mehr willfähiger Handlanger seines Meisters. Besonders ab dem Zeitpunkt als Albert Speer im Februar 1942 der Nachfolger von Fritz Todt wurde. Fritz Todt verunglückte am 8. Februar 1942 tödlich bei einem Flugzeugabsturz. Darauf hin ernannte Adolf Hitler spontan Albert Speer zu dessen Nachfolger in allen Ämtern. Speer wurde zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition und wurde zeitweise eines der mächtigsten Männer des Nazi Regimes. Das sind die beiden Herren, welche sich im Film der Untergang über das gezogene Schwert am Schreibtisch in der Neuen Reichskanzlei ausließen.

Mittlere Intarsienarbeit gezogenes Schwert Schreibtisch des Führers

(Aus privatem Archiv German-Reich um 1940 Arbeitszimmer Neue-Reichskanzlei)

Die rechte Intarsienarbeit zeigt das Haupt der Medusa. In der griechischen Mythologie verwendet Peseus den schlangenhaarigen Kopf und befestigt ihn auf seinem Schild. Das sollte seine Feinde in Stein verwandeln. Noch heute sieht man das Haupt der Medusa über Eingängen. Es symbolisiert den Triumph der Vernunft über das Gefühl.

Rechte Intarsienarbeit Kopf der Medusa Führerschreibtisch

(Aus privatem Archiv German-Reich um 1940 Arbeitszimmer Neue-Reichskanzlei)

AUSzeichnung der Feldmarschälle in Hitlers Arbeitszimmer

(Aus privatem Archiv German-Reich um 1940 Arbeitszimmer Neue-Reichskanzlei)

Diese massiv auftretende symbolische Bedrohungsfront von mystischen Symbolen an der Front des Schreibtisches von Adolf Hitler ist mit Sicherheit nicht für jede diplomatische Beziehung positiv gewesen. Diplomaten sind meist sehr gebildet und der eine oder andere Diplomat hat sich mit Sicherheit an solche Symbole gestört. Denn wer sich mit solchen Symbolen umgibt und schmückt ist brutal. Diese Symbole stehen in der Antike, damals 1939 und heute noch für eine grausame und menchenverachtende Brutalität. Aus ethischer Sicht sind diese Intarsienarbeiten nicht schön, sie sind nicht kunstvoll sondern nur noch das Spiegelbild grausamer Seelen. "Wer die Reichskanzlei betritt, muss das Gefühl haben, vor den Herrn der Welt zu treten", fabulierte Hitler noch Jahre später. Sein Architekt Albert Speer tat alles, um solche Phantasien zu befriedigen.

Aus Hintergrund der Symbolik heraus betrachtet, war der Bau den Neuen Reichskanzlei in seinem "Ganzen" ausgelegt, als ein Bau der Einschüchterung anderer Völker. So hat es der Erbauer ja auch sehen wollen. Dieser Bau war wohl weniger für eine Völkerverständigung gedacht. Die Neue Reichskanzlei war so konzipiert und ausgelegt, als steinernes und menthales Fundament für Angriffs- und Vernichtungskriege zu dienen. Und von hier aus sollte die Unterwerfung von Völkern statt finden. Die Ausstattung der Neuen Reichskanzlei, zeigte mit seinem übermäßigen Prunk, dass soziale Ambitionen der "Herrschenden" gegenüber ihrem Volk nur Lippen-Bekenntnisse gegenüber den Untertanen waren.

Ansicht des Arbeitszimmer von Adolf Hitler

Arbeitszimmer Hitler

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Trotz aller und nach damaligen Sicht "Größe und Perfektion" in der Propaganda und Darstellung von wichtigen Bauten des Reiches ist dem Fotografen ein "faux pas" (falscher Schritt) geschehen. Vorne unten rechts im Bild ist der Teppich neben dem roten Schreibtischstuhl so störend gewellt, dass der Nutzer des Schreibtisches darüber stolpern könnte. Hinter dem Schreibtischstuhl befand sich der Eingang zum Arbeitszimmer, der von Adolf Hitler selbst benutzt wurde. Sie sehen diesen "faux pas" genauer in der Vergrößerung. Damit man sich eine Vorstellung von den Größenverhältnissen im Zimmer von Adolf Hitler machen kann, ist im folgenden Bild eines der wenigen Aufnahmen von Menschen in Adolf Hitlers Arbeitszimmer zu sehen. Am 19. Juli 1940 ernannte Adolf Hitler in seinem Arbeitszimmer der Neuen-Reichskanzlei folgende 12 Feldmarschälle:

Albert Kesselring (1885–1960) (L), Luftflottenführer
Erhard Milch (1892–1972) (L), Generalinspekteur der Luftwaffe
Erwin von Witzleben (1881–1944, hingerichtet), Armeeführer und Widerstandskämpfer
Fedor von Bock (1880–1945, gefallen), Heeresgruppenführer
Günther von Kluge (1882–1944, Selbstmord), Heeresgruppenführer
Gerd von Rundstedt (1875–1953), Heeresgruppenführer und Oberbefehlshaber West
Hugo Sperrle (1885–1953) (L), Luftflottenführer
Walter von Reichenau (1884–1942, Schlaganfall), Heeresgruppenführer
Walther von Brauchitsch (1881–1948), Oberbefehlshaber Heer 1938 - 1941
Wilhelm Keitel (1882–1946, hingerichtet), Chef des Oberkommandos der Wehrmacht
Wilhelm List (1880–1971), Heeresgruppenführer
Wilhelm Ritter von Leeb (1876–1956), Heeresgruppenführer

Auszeichnung der Feldmarschälle in Hitlers Arbeitszimmer

(Aus privatem Archiv German-Reich 19 Juli 1940 Arbeitszimmer Neue-Reichskanzlei)

Sie alle erhielten einen Marschallstab welcher eine persönliche Widmung von Hitler aufwies. Kurzer Exkurs zu den Marschallstäben. Am Anfang der Verausgabung von Marschallstäbe zur besonderen Auszeichnung der Militärs waren diese in ihrer Ausführung einfache Stäbe aus Holz. Diese waren an den beiden Enden des Holzstabes mit Metallknäufen verziert. Ab dem 18. Jahrhundert wurden Marschallstäbe mit Samt bezogen und mit Edelmetallen prunkvoll in Szene gesetzt. 1920 also 2 Jahre nach dem Deutschland den ersten Weltkrieg verloren hatte wurde der Generalfeldmarschallsrang abgeschafft. Um die militärische Elite an sich zu binden reaktivierte Adolf Hitler 1936 den Generalfeldmarschallsrang. Dies erforderte auch wieder die Fertigung von Generalfeldmarschallstäben. Die Ausführung der neuen Marschallstäbe orientierte sich nach der wilhelminischen Militärkunst. Benutzt wurden neuere und passender Symbole. Die Marschallstäbe für das Heer waren mit karmesinrotem Samt bezogen. Hier nahm man Bezug auf die Farbe des Generalstabes. Diese Marschallstäbe waren mit Eisernen Kreuzen und goldenen Hoheitsadlern in deren Fängen das Hakenkreuz war versehen. Die Stäbe für die Generalfeldmarschälle der Luftwaffe waren mit hellblauen Samt bezogen. Sie zeigten zum Eisernen Kreuz Balkenkreuze, die Hoheitszeichen deutscher Flugzeuge und goldene Hoheitsadler in deren Fängen ein Hakenkreuz war. Die Kriegsmarine erhielt dunkelblau Samt bezogene Großadmiralsstäbe. Sie zeigten das Eiserne Kreuz, Anker mit Seil und den Hoheitsadler mit dem Hakenkreuz in seinen Fängen. Es gab hier nur zwei Generalfeldmarschälle der Kriegsmarine. Raeder und der Großadmiral Dönitz. Auf Dönitz Stab war an einem Ende ein Knauf mit einem riesigen Hakenkreuz und am zweiten Knauf ein U-Boot in einem Lorbeerkranz über dem ein Reichsadler in seinen Fängen ein Hakenkreuz schwebt. Alle Marschallstäbe waren mit einer persönlichen Widmungen Hitlers versehen. Anlässlich Hitlers Geburtstag am 20. April 1936 wurde General Werner von Blomberg zum ersten Feldmarschall der Wehrmacht ernannt. General Blomberg hatte als Reichswehrminister 1934 die Vereidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers veranlasst.

Am 19. Juli dachte niemand der neu ernannten Reichsmarschälle daran, dass der Krieg noch fast 5 Jahre bis zum 9. Mai 1945 dauern sollte. Niemand dachte daran, dass der Krieg in einen zweiten Weltkrieg ausarten würde und dass über 60 Millionen Menschen ihr Leben verlieren werden. Fast niemand in Deutschland hätte im Juli 1940 daran geglaubt, dass fast alle deutschen Städte in Schutt und Asche liegen würden. Und niemand aus der Führungsebene rechnete damit Ende 1945 als Kriegsverbrecher angeklagt zu werden und sogar hingerichtet zu werden.

Hitler, die Mehrzahl seiner Generäle, Offiziere und die Mehrzahl der Deutschen waren über den schnellen Sieg im Osten über Polen und den schnellen Sieg im Westen über Holland, Belgien und Frankreich siegestrunken. Wilhelm Keitel Chef des Oberkommandos der Wehrmacht wurde später als Jasager im Offizierskorps auch als "Lakeitel" bezeichnet und weil er ein "Speichellecker des Führers" wurde. Keitel nannte Adolf Hitler am 17. Juni im Siegestaumel nachdem das französische Waffenstillstandsgesuch in Hitlers Hauptquartier eingetroffen war "Größter Feldherr aller Zeiten" (Originalzitat: "Mein Führer, Sie sind der größte Feldherr aller Zeiten.") Keitels Loyalität zu Hitler wurde in Folge des Krieges von Hitler mehrmals mit Dotationen belohnt. 1942 erhielt Keitel eine Bardotation in Höhe von 250.000 Reichsmark. Im Oktober 1944 schenkte Adolf Hitler Keitel zusätzlich 246 Hektar Waldbesitz in Lamspringe in Niedersachsen. Der damalige Wert der Schenkung war 739.340 Reichsmark oder nach heutigem Wert ca. 7,3 Millionen EURO. Auch andere Offiziere und Generalfeldmarschälle wurden von Hitler mit hohen Geldgeschenke, Rittergütern oder Grundbesitz bedacht. Der Großteil der Donationen wurde aus dem Kulturfond des Führers bewerkstelligt. Die hohen Zuschläge bei Sonderbriefmarken füllten den Kulturfond oder besser die Privatschatulle des Führers.

Hitler verfiel ab dem vermeintlichen Sieg über den Westen wohl einem "Größenwahn". Und er sprach bei den Planungen zum Überfall auf Russland und den anstehenden Vorbereitungen zum Feldzug gegen Russland in folgender Weise zu Keitel: "Jetzt haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind. Glauben Sie mir, Keitel, ein Feldzug gegen Rußland wäre dagegen ein Sandkastenspiel".

Am 22. Juni 1941 startete die Deutsche Wehrmacht den vernichtungskrieg gegen das russiche Volk mit dem Überfall auf Russland. Ende 1941 scheiterte das erfolgreiche Vorgehen der deutschen Wehrmacht bei der Schlacht um Moskau. Die Wehrmacht erreichte mit sehr schwachen Kräften Vororte von Moskau. Der Überfall auf Russland war als Blitzkrieg konzipiert und angelegt. An Winterausrüstung für die Truppen war nicht gedacht. Zig tausend deutsche Soldaten erfroren im harten russischen Winter oder hunderttuasende Soldaten erlitten Erfrierungen. In internen Gesprächen auch mit Keitel sah Hitler zeitweise zu dieser Zeit den Krieg schon als verloren an.

Am 2. Februar 1943 kapitulierten die letzten Soldaten der 6. Armee in Stalingrad. Zuvor waren ab dem 22. November 1942 von der sowjetischen Armee über 230.000 Soldaten der Wehrmacht und ihrer Verbündeten eingekesselt worden. Diese Soldaten sollten laut Görings Versprechen an Hitler mit 550 Tonnen pro Tag versorgt werden. Tatsächlich schaffte man nur einmal eine Versorgungsmenge von 289 Tonnen unter Einsatz von 154 Flugzeugen. Die Deutsche Luftwaffe verlor dabei über 500 Transportmaschinen. Sie sollte sich von diesem Aderlass an Transport-Flugzeugen und dem verlust des fliegenden Spezial-Personal nie mehr erholen. Über 700.000 Menschen verloren ihr Leben bei den Kämpfen um Stalingrad. 91.000 Angehörige der Wehrmacht gingen in russiche Gefangenschaft. Nur 5.000 überlebten diese Gefangenschaft und kamen erst Ende der 1950er Jahre zurück nach Deutschland.

Hitler wurde ab Stalingrad intern respektlos als "Gröfax" und somit lächerlich dargestellt. "Gröfaz (auch in der Schreibweise GröFaZ) ist ein als Spottname gebrauchtes Akronym für "Größter Feldherr aller Zeiten". Viele offiziere konnten es nicht ertragen von einem "Böhmischen Gefreiten" stramm stehen zu müssen und Befehle zu befolgen.

Wilhelm Keitel musste in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst die Kapitulationsurkunde Deutschlands unterzeichnen. Für ihn muss das eine sehr schwere Stunde gewesen sein. Damit nicht genug. Keitel wurde am 13. Mai 1945 zusammen mit anderen hochrangigen Wehrmachtangehörigen und Mitgliedern der NSDAP-Hierarchie von den Alliierten festgenommen. Mit ihnen wurde Keitel in das Kriegsgefangenenlager Nr. 32 (Camp Ashcan) im luxemburgischen Bad Mondorf verbracht. Im August 1945 wurde Keitel mit 23 weiteren hohen Würdenträgern des "Großdeutschen Reiches" in das Gefängnis nach Nürnberg gebracht. In Nürnberg wurde Keitel in vier Anklagepunkten als Kriegsverbrecher angeklagt. Vor Gericht befragt ob er sich Schuldig oder Nichtschuldig empfinde sprach er sich als Nichtschuldig aus. Er gab aber zu wortwörtlich: "Ich habe geirrt". Der Mann der Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen hatte und Hitler Originalzitat: "Mein Führer, Sie sind der größte Feldherr aller Zeiten." bezeichnet hat, dieser Mann hat sich im Angesicht der totalen Niederlage und über 60 Millionen von Toten nur geirrt????

Keitel wurde in allen vier Anklagepunkten in Nürnberg für schuldig befunden:

  • Verschwörung zur Planung eines Angriffskrieges,
  • Verbrechen gegen den Frieden,
  • Kriegsverbrechen
  • und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Laut Anklage war Keitel besonders für die Verstrickung der Wehrmacht als Institution in die verbrecherischen Aktionen des NS-Regimes verantwortlich. Er hat bedenkenlos Vernichtungsbefehle an die Wehrmacht ausgegeben. Dazu gehörete unter anderem der berüchtigte Kommissarbefehl vom 6. Juni 1941 und der Nacht-und-Nebel-Erlass vom 7. Dezember 1941. Am 12. September 1941 wies er die Truppe in einem Geheimbefehl an:"Der Kampf gegen den Bolschewismus verlangt ein rücksichtsloses und energisches Durchgreifen, vor allem auch gegen die Juden, die Hauptträger des Bolschewismus". Keitel wurde wegen seiner Kriegsverbrechen vom Nürnberger Alliierten Militärtribunal am 1. Oktober 1946 zum Tode durch den Galgen verurteilt. Am 16. Oktober wurde Keitel druch den Strick in Nürnberg gerichtet. Von dieser Entwicklung ahnte im Juli 1940 keiner dieser Feldmarschälle und auch Hitler nichts. Sie ignorierten alle die Realitäten und stüzten Europa und die Welt in einen grausamen zweiten Weltkrieg mit über 60 Millionen Toten. Davon wurden alleine 6 Millionen Juden vernichtet. Unzählige und zig Millionen Menschen verloren ihr Heimat. Millionen von Krüppel mussten mit den Auswirkungen und negativen Folgen welche mit einer Verkrüpelung einher geht zurecht kommen.

Arbeitszimmer von Adolf Hitler

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
(Aus privatem Bildarchiv German Reich zeitgenössische Ansichtskarte um 1940)

Zum Vergleich wie groß und prunkvoll das Arbeitszimmer von Adolf Hitler war ist folgend das Arbeitszimmer vom ehemaligen Reichspräsidenten Paul Hindenburg abgebildet. Hindenburg war das letzte Staatsoberhaupt der Deutschen vor der Machtübernahme der Nazis.

Hindenburg Arbeitszimmer

(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1932)

Die Tür hinter dem Schreibtisch von Adolf Hitler führte in einen Ruheraum. In diesem Ruheraum befand sich auch ein fensterloses WC. Die Nutzung des Schreibtisches und des Arbeitszimmer hatte wohl am Ende nur wenige repräsentative Zwecke gegenüber fremde Staatsmännern oder besonderen Gästen. Zu solchen repräsentativen Anlässen wurde die Neue Reichskanzlei und das Arbeitszimmer mit Blumen ausgeschmückt. Im Arbeitszimmer wurden zum Beispiel Bücher so präsentiert, dass dem Besucher eine Atmosphäre des ewig arbeitenden Führers vorgeheuchelt wurde. In Wirklichkeit soll Adolf Hitler nicht gerne die Geschäfte eines Reichskanzlers geführt haben. Wenn er arbeitete, dann arbeitete er an seinem viel kleineren Schreibtisch in der alten Reichskanzlei. Seine vier Sekretärinnen arbeiteten meist im "Treppenzimmer" der alten Reichskanzlei. (Quelle: Neue Reichskanzlei und Führerbunker, Dietmar Arnold, Weltbild 2009). Adolf Hitler verabscheute regelmäßiges Arbeiten zu fetgesetzten und frühen Zeiten. Das hat im Folge des Krieges enorme Schwierigkeiten mit sich gebracht.

Hitler lebte gerne auf seinem "Berghof" und hat sich dort eine zweite Reichskanzklei bauen lassen. Und Hitler hatte willige Helfer. Einer dieser wichtigen Helfer in der Reichskanzlei war Lammers. Lammers wurde am 30. Januar von Adolf Hitler zum Staatssekretär und Chef der Reichskanzlei ernannt. Mit anderen Sekretären absolvierte und organisierte Lammers die Regierungsgeschäfte. Und zwar die Arbeit die Adolf Hitler nicht mochte. Lammers bildete die zentrale Schnittstelle zwischen Hitler und den Reichsverwaltungsbehörden und übermittelte den Reichsministerien Hitlers Wünsche und Befehle. Richtige Kabinettsitzungen in denen dann so verfahren werden sollte fanden nicht statt. Hitlers war vom Regierungsstiel her eher wie ein Bohemien. Er hatte sehr oft spontane Absichten und Pläne, welche er sehr schnell umgesetzt haben wollte. Lammers verfasste die Absichten des Führers in juristisch einwandfreies "Beamtendeutsch" und sicherte somit die ausführung Hitlers Visionen.

Alles was mit Regierungsgeschäfte zu tun hat ging in den foolgenden Jahren über Lammers. Er filterte Informationen, Anliegen, Aktenlage und trug diese zwecks Entscheidung bei Hitler vor. Lammers übernahm auch die Verwaltung bestimmter Gedleinnahmen von Hitler. Sei es die Einnhamen über den Verkauf der Briefmarken mit seinem Abbild, die Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft und die Verwaltung der Hitler zur persönlichen Verfügung stehenden Anlagevermögen. Lammers war auf jden Fall der Chef der Reichskanzlei und auch Chef der Reichsgeschäfte. Denn ab dem schon 1941 gescheiterten Ostfeldzug gegen Russland kümmerte sich Hitler fast nur noch um militärische Angelegenheiten.

Lammers wurde von Hitler wegen seiner Treue am 26. November 1937 zum Reichsminister ohne Portefeuille mit der Amtsbezeichnung Reichsminister und Chef der Reichskanzlei ernannt. Bereits seit 1934 durfte er mit Erlaubnis Hitlers das Jagdhaus des Reichspräsidenten am Werbellinsee nutzen. 1944 schenkte Hitler ihm das Jagdhaus mit einer Dotation von 600.000 Reichsmark. Seit dem 30. November 1939 war Lammers auch geschäftsführendes Mitglied des unter Hermann Görings Vorsitz stehenden Ministerrats für die Reichsverteidigung.

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Von den vergoldeten Feldern / Kasetten über den vier Türen des Arbeitssaal von Adolf Hitler schauten die vier Tugenden "Weisheit, Besonnenheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit" herab. Ironischer Weise achtete der Hausherr die vier Tugenden für sich selber nicht. Adolf Hitler entschloss sich für eine Herrschaft der Tyrannei und Diktatur. Seine Untergebenen und erst Recht das Deutsche Volk waren für ihn nur Mittel zum Zweck. Zum Vergleich sehen Sie hier den bescheiden anmutenden Schreibtisch vom ehemaligen Reichspräsidenten Paul Hindenburg. Hindenburg war der letzte Herscher vor der Machtübernahme der Nazis. Im Gegensatz zu Adolf Hitler arbeitete Hindenburg viel an seinem Schreibtisch. Adolf Hitler soll vor dem Krieg - den Berichten zu Folge - eher das Leben eines arbeitsscheuen Künstlers geführt haben.

Schreibtisch Hindenburg

(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1932)

Ansicht der Kaminecke

Arbeitszimmer Hitlers Kaminecke

(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Die Kaminecke im Arbeitszimmer von Adolf Hitler ist mit einer Sitzgruppe möbliert. Diese Sitzgruppe in Kombination mit einem echten Kamin sollte so etwas für eine behagliche und private Atmosphäre sorgen. Die Sitzgruppe bestand aus einem langem mehrsitzigen Sofa und den dazu passend 2 Sesseln. Dem Kamin mit dem Rücken hin zugewandt standen 3 weitere Sessel in Form der "Clubsessel". Über dem Kamin hing ein Bismark-Porträt des Künstlers Lenbach.

Das Bismarck-Porträt von Lenbach über dem Kamin

Bismarck Gemälde über dem Kamin
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Der Kamin an der östlich gelegenen Wand des Arbeitszimmer hatte eine Höhe von 2,7 Meter und eine Breite von 3,25 Meter und bestand aus dem gleichen Marmor der Wände. Über dem Kamin hing ein Bismarck-Porträt von  Franz Lenbach. Franz Seraph Lenbach (* 13. Dezember 1836 in Schrobenhausen; seit 1882 Ritter von Lenbach, † 6. Mai 1904 in München), war ein berühmter und sehr bekannter deutscher Maler. Berühmt wurde er durch Porträts von Otto von Bismarck, Porträts beider deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II., Portäts des österreichischen Kaiser Franz Joseph, Pörtäts des Papst Leo XIII. sowie durch Porträtierung einer großen Anzahl prominenter Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft des späten 19. Jahrhunderts.

Zum Motiv Bismark. Bismarck war der "Politiker" der Deutschen. Er war es, der die Einheit Deutschlands vorantrieb. Bismar war unter anderem der erste Reichskanzler vom deutschen Reich in der Zeit vom 21.03.1871-20.03.1890.

Die Reichskanzlei war eine nachgeordnete Behörde des Reichskanzlers des Deutschen Reiches von 1871–1945. Bismarck wurde  am 01.04. 1815 in Schönhausen bei Stendal (nördlich von Magdeburg, Provinz Sachsen) geboren. Er starb am 30.07. 1898 auf Gut Friedrichsruh in Sachsenwald (bei Hamburg). Otto von Bismarck war der bedeutendste deutsche Staatsmann und Politiker des 19. Jahrhunderts. Sein Wirken prägte die deutsche und europäische Geschichte weit über sein Leben hinaus.

Weitere Informationen in Teil IV

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