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German - Reich - Neue Reichskanzlei Teil IV

Einschüchterungsarchitektur im Nazireich / Der Empfangssaal

Alle wichtigen Besucher der Neuen Reichskanzlei wie zum Beispiel Diplomaten, Botschafter und Minister mussten um zu Adolf Hitler zu gelangen oder um zum Empfangssaal zu kommen den Eingang des Erweiterungsbaues der Reichskanzlei zur Wilhelmstrasse hin nutzen. Dieser zuerst recht kleine Eingang an der Wilhelmstrasse, recht nahe am "Balkon des Führers", wurde 1938 als großer Eingang mit einem Doppeltor versehen. Durch ihn konnten nun Fahrzeuge hindurch fahren um dann in dem angrenzenden Ehrenhof ihre Fahrgäste abzuladen.

Der in den Jahren 1928 - 1930 durch die Architekten Eduard Jobst Siedler und Robert Kisch fertig gestellte Erweiterungsbau der Reichskanzlei hat etwas Ähnlichkeit mit der Fassade der Neuen Reichskanzlei. Er hat jedoch keineswegs etwas mit der der Einschüchterungsarchitektur des Nazi Regimes zu tun.

Wer also Glück hatte, der wurde bis zum Eingangsportal im Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei gefahren. Der Ehrenhof hatte die Maße 68 Meter x 26 Meter. Dann stieg er die Stufen zum Eingang zur Neuen Reichskanzlei empor. Dieser Eingang ist flankiert von 2 übergroßen Plastiken von Arno Breker. Zur Linken die Skulptur "Die Partei" und zur Rechten die Skulptur "Die Wehrmacht". Die Skulptur "Die Wehrmacht" kann man heute im Berliner historischem Museum im ehemaligen Zeughaus als Kopie betrachten.

Hat man die Stufen und beiden Wachen erfolgreich überwunden musste man eine fast 300 Meter lange Raumfolge, in deren Zentrum die Marmorgalerie stand, durchqueren, bevor man in den Empfangssaal kam. Dieser lange Weg laut Hitlers Zitat zu seinem Architekten Speer "Auf den die Diplomaten in ihren Lackschuhen ins rutschen geraten werden" sollte die Diplomaten ermüden, sollte beeindrucken und einschüchtern. Sie sollten wissen vor wem sie stehen würden und sollten Angst und Respekt haben.

Innen-Ansicht des Empfangsaales

Der grosse Empfangs-Saal
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
(Aus privatem Bildarchiv German Reich zeitgenösssiche Karte um 1940)

In dem Grossen Empfangssaal trafen sich alle "Größen" des dritten Reiches oder Nazireiches. Bis September 1939 bezeichnete sich das Nazireich selbst als das dritte Reich. Demnach ist der Begriff "Drittes Reich" keine Neuzeitliche Erfindung. Nach dem September 1939 wurde  das "Dritte Reich" offiziell in "Deutsches Reich" und recht schnell als Groß-Deutschland umbenannt. Stellen Sie sich vor, wie Ordonanzen in Weiß gekleidet und Weiß behandschuht Ritterkreuzträger und andere Helden Wein oder Champagner servierten. In diesem Saal verweilten Krupp genauso wie Göring oder Dr. Goebbels. Die Zaungäste, also das Volk, das blieb draußen. Am 12. Januar 1939 erlebte die Neue Reichskanzlei mit dem Neujahrsempfang für das Diplomatische Korps ihre erste öffentliche Veranstaltung. Es folgten Künstlerempfänge, Treffen mit Parteifunktionären und Militärs, Staatsbesuche, Zeremonien und sogar Totenfeiern für Reinhard Heydrich und Dr. Franz Gürtner. Adolf Hitler war der Empfangssaal viel zu klein und zu Beginn des Krieges lagen Pläne für eine Vergrößerung des Empfangsaales auf das dreifache vor.

Folgend ein Bild zum Größen-Vergleich des Neuen Festsaales gegenüber dem alten Festsaal in der alten Reichskanzlei. Zu sehen ist das diplomatische Korps mit dem Kriegsverbrecher Adolf Hitler zum Jahresempfang 1934 im Festsall der alten Reichskanzlei.

1935 Jharesempfang

(Kriegsverbrecher / crimal war Adolf Hitler, Bildarchiv german-reich)

 

Ansicht des Neuen Empfangsaales

Reichskanzlei Empfangssaal
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Die Decke des Empfangssaales zierten diese wuchtig gefertigten Deckenleuchter, deren Entwurf auf Professor Albert Speer beruht.  Die Macht des Nazireiches sollte durch die innere Anlage, den Wert der verarbeiteten Materialien und die Fülle des Schmucks symbolisiert werden. In der Länge maß der Empfangssaal ca. 24 Meter und in der Breite ca. 16,5 Meter. Daraus ergibt sich eine Nutzungsfläche von ca. 394 qm.

Neue Reichskanzlei Festsaal
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich Ansichtskarte um 1940)

Professor Albert Speer sah in dem Festsaal nur ein Provisorium. Aufgrund der kurzen Bauzeit, sei es ihm nach eigenen Worten nicht gelungen, den Festsaal schon 1939 zur endgültigen Größe und Gestalt herzustellen. Hinzuzufügen ist hier noch, dass Adolf Hitler mit der Größe des Empfangssaales nicht zufrieden gewesen ist. Diese Unzufriedenheit hat er ganz schön gegenüber Albert Speer rausgekehrt. Dieser wiederum versprach schnelle Abhilfe. Der endgültige Empfangsaal sollte erst in zwei Jahren fertig sein. Interessanterweise behauptet Professor Albert Speer in seinem Buch "Die Neue Reichskanzlei" – Ausgabe 1939, dass das Gebäude der Neuen-Reichskanzlei ab dem Jahre 1950 für andere Zwecke vorgesehen ist. Für welche Zwecke wird German-Reich noch herausfinden wollen. 2010 - Unsere Forschungsergebnisse haben ergeben, dass die Neue-Reichskanzlei im Jahre 1950 zur Fertigstellung der Welthauptstadt Germania an Rudolf Heß, dem Stellvertreter von Adolf Hitler, in der Funktion eines Stammsitz für die Parteiverwaltung übergeben werden sollte. Rudolf Heß unterstand die Dienststelle „Stab des Stellvertreters des Führers“. Adolf Hitler muckierte sich über den schlechten Geschmack seines Stellvertreters bezogen auf die Ausstattung der Dienststelle „Stab des Stellvertreters des Führers“. Die Reichskanzlei würde dann für Rudolf Heß den nötigen repräsentativen Rahmen bieten, denn diese Dienststelle in den Augen von Adolf Hitler haben sollte.

Rudolf Heß ist am 10. Mai 1941 mit einer Messerschmitt Bf 110 die er zuvor mit abwerfbaren Zusatztanks versehen ließ nach Schottland geflogen. Er wollte mit dem Anführer – so glaubte er jedenfalls – der britischen Friedensbewegung, dem Freimaurer Douglas Douglas-Hamilton, 14. Duke of Hamilton, über den Frieden verhandeln. Andere Quellen behaupten, dass Rudolf Heß vorhatte nach seiner Ansicht mit seinem „Logen Bruder“ Winston Churchill zu reden und über einen Frieden zu verhandeln (Winston Churchill, war seit 1908 Mitglied des Ancient Order of Druids Ordens und Freimaurer). Rudolf Heß war Mitglied des Thule Ordens und sah sich ebenfalls als Freimaurer. Doch aus all dem wurde nichts, da niemand in England ein Interesse daran hatte zu diesem Zeitpunkt noch ein Frieden mit Deutschland einzugehen. Winston Churchill ein Hardliner hatte die Schnauze voll von den falschen Versprechungen Adolf Hitlers und dessen Unzuverlässigkeit gegenüber Abkommen mit Staaten. Rudolf Heß wurde in England interniert und verhört. Später wurde er richtig eingesperrt. Ihm wurde 1946 der Prozess in Nürnberg gemacht. Da er keine Reue zeigte wurde Rudolf Heß zu lebenslänglich Zuchthaus verurteilt. Am 17. August 1987 beging Heß Selbstmord im Kriegsverbrechergefängnis Spandau, indem er sich mit einem Verlängerungskabel, das er an einem Fenstergriff des Fensters einer Gartenlaube befestigt hatte, erhängte. Rudolf heß hatte es nie aufgegeben sich als den wahren „Stellvertreter des Führers“ zu sehen. In den ersten Jahren ließ er sich von seinen Mitgefangenen mit dem Titel „Stellvertreter des Führers“ anreden.

Sein Flug vom Mai 1941 nach Schottland wurde von der nationalsozialistischen Regierung in der Öffentlichkeit als Verrat gewertet und Heß wurde für geisteskrank erklärt. Sein eigentliches Ziel war es vermutlich, einen Zweifrontenkrieg mit Großbritannien zu verhindern, den er als „selbstmörderisch für die weiße Rasse“ bezeichnete, deren Herrschaft er erhalten wollte. Umstritten ist bis heute, ob Heß auf eigene Faust, mit Wissen oder sogar auf Befehl Hitlers nach England flog.

Nachdem Heß nach Schottland geflogen war, ernannte Hitler keinen neuen „Stellvertreter des Führers“ mehr. Stattdessen wurde die Dienststelle von Rudolf Heß in „Parteikanzlei“ umbenannt und seinem Stabsleiter Martin Bormann unterstellt. Martin Bormann der gerne die Stelle „Stellvertreter des Führers“ innehaben wollte wurde zum Trost mit den Befugnissen eines Reichsministers ausgestattet. Hier verlieren sich auch die Hinweise, wie nun die Neuen-Reichskanzlei nach der Fertigstellung der Welthauptstadt Germania 1950 genutzt werden sollte. Die Neue-Reichskanzlei ist übrigens der einzig fertig gestellte Bau des Bauvorhabens Germania. Germania - ehemals Berlin - sollte nach den Plänen und der Konzeption einer Einschüchterungsarchitektur, vorgegeben durch Adolf Hitler, die neue Welthauptstadt werden. 

Ansicht des Kronleuchters

Kronleuchter im Empfangssaal
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Die Einzigartigkeit der Reichskanzlei bestand in ihre gesamten Konzeption des übermäßigen Prunkes und der Anwendung beeindruckender Symbole. Und es soll damals das größte Genbäude Europas werden. Der prunkvolle Kabinettsaal in Hitlers neuer Reichskanzlei wurde nie benutzt. Die Regierung zerfiel in eine Vielzahl einzelner Ressorts. Diese Ressorts standen einzig durch den neu ernannten Chef der Reichskanzlei Hans Heinrich Lammers (1879–1962) in Verbindung mit dem Führer Adolf Hitler, sofern sie als Angehörige der nationalsozialistischen Führungsclique nicht ohnehin den unmittelbaren Zugang zu Hitler besaßen. Lammers übernahm die eigentliche Geschöfte der Reichregierung. Hitler hielt nicht viel von der Erledigung der Reichsgeschäfte.

Ansicht des Kabinettsaales

Im Sinne der Sozialadäquanzklausel aus § 86 III StGB ist darauf hinzuweisen, dass die nachstehenden Kennzeichen und Symbole verbotener rechtsextremistischer Organisationen lediglich im Rahmen der staatsbürgerlichen Aufklärung bzw. der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen oder ähnlichen Zwecken verwendet werden dürfen. Jede andere Nutzung/Verbreitung unterliegt den Strafbestimmungen der §§ 86 und 86a StGB. Aufgrund der strengeren Gesetzeslage ist unser Bildmaterial weitestgehend entnazifiziert.

Kabinettsaal
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken, Bildarchiv www.german-reich.de)

Der Kabinettsaal der Neuen Reichskanzlei wurde nach den Überlieferungen außer zu Propagandazwecken kaum als Kabinettsaal genutzt. Die Maße betrugen in der Länge 19,30 Meter und in der Breite 13,77 Meter. Laut Albert Speer baten einige Minister Herrn Speer darum, dass er Ihnen doch einmal den Kabinettsaal zeigen möge. Vor jedem Platz befand sich eine Mappe auf den mit goldenen Lettern die Namen der Minister geschrieben waren. Das ganze sah sehr repräsentativ aus. Genutzt wurde die "Inszenierung" nicht. In einer Diktatur benötigte Hitler Minister die das taten, was er anordnete. Eine demokratische Kabinettsitzung wie sie in der Weimarer Zeit üblich war, war für Hitler ein Greuel. Aus diesem Grund fanden keine Kabinettsitzungen statt.

Reichskabinettsaal
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich Ansichtskarte um 1940)

Die 30 Stühle in diesem Saal wurden schon 1934 für 10.000,- Reichsmark, also um die 125.000,00 EUR angeschafft und standen in der alten Reichskanzlei. Der alte Kabinettsitzungssaal der Regierung Brüning maß kaum 60 Quadratmeter.Folgend sind diese Stühle in der alten Reichskanzlei zu sehen. Das Bild stammt vom 21.05.1935 in der die Reichsregierung das Wehrgesetz beschlossen hat. Mit diesem Gesetz trat die Wehrhoheit für Deutschland wieder in Kraft. Bestand die Wehrmacht zuvor nur aus 100.000 Berufssoldaten bestand jetzt die allgemeine Wehrpflicht. Aus diesen Rekrutierungen der Massen formte Adolf Hitler ein Millionen Angriffsheer.

1935 Erlaß des Wehrgesetzes
(Kriegsverbrecher / War criminal - Historisches Photo zur Widereinführung der Wehrpflicht anlässlich der Kaninettsitzung vom 16 März 1935. Von links, Goebbels, Meißner, Frick, Rust, Göring, Kerrl, v. Neurath, Hitler, Lammers, von Blohmberg. Schacht, Gürtner, Schwerin Korsig, Darre, von Eltz-Rübenach, Seldte und Funk. Bildarchiv www.german-reich.de)

Der Kabinettsaal der Neuen Reichskanzlei maß laut Albert Speer Erinnerungen 600 Quadratmeter. Diese Zahl ist falsch wie so viele Zahlen in Albert Speers Erinnerungen nicht den Tatsachen entsprechen. Die Maße betrugen in der Länge 19,30 Meter und in der Breite 13,77 Meter und ergeben somit eine Nutz-Fläche von 266 Quadratmeter. Die Höhe betrug 6,5 Meter. Der Kabinettsaal in der Neuen Reichskanzlei war über 4 mal größer als der Kabinettsaal der Regierung Brüning. Im vorherigen Foto ist der alte Kabinettsaal welcher von 1934 - 1938 genutz wurde zu sehen. Auf folgendem Foto ist die Aufteilung der Räumlichkeit und die Ausführung der Decke sehr gut zu erkennen.

Ansicht des Kabinettsaal mit seiner hölzernen Kasettendecke

Auf folgenden Bild sieht man den Kabinettsaal so, als wenn man in der Tür des sich anschließenden Festsaales befinden würde.

Kabinettsaal
(Aus privatem Bildarchiv German-Reich um 1940)

Auch die architektonische und innenarchitektonische Ausführung des Kabinett-Saal mit seinen riesigen Außmaßen sollte den Teilnehmern des Kabinettes stets die "Größe und Pracht des Neuen Reiches" veranschaulichen. Die Wände bestanden aus feinstem Nußbaumholz mit Wurzelholz. Die sehr hohe Decke war als eine Kassettendecke gestaltet. Der Fußboden bestand aus einem Parkettfußboden mit eingelegten Mustern. Die Erbauer des Kabinettsaal in der Neuen Reichskanzlei nutzten geschickt edle Hölzer um dem Raum den Charakter einer exklusiven und repräsentativen "Weihestätte der Beratung" zu geben.

In der Mitte des Raumes befand sich ein langer Sitzungstisch. Um diesen Sitzungstisch herum standen schwere Stühle in weinrot gehalten. Die Rückenlehnen dieser Sessel oder Stühle waren mit dem Hoheitszeichen, einem Reichsadler mit Kopf nach links und in seinen Fängen ein Hakenkreuz künstlerisch in Szene gesetzt. Diese Kabinettstühle wurden schon 1934 nach den Entwürfen von Paul Ludwig Troost gefertigt und kamen dann 1939 in den Kabinettsaal der Neuen Reichskanzlei.

Am Abend oder in der Dämmerung beleuchteten vergoldete Wandarme mit Schalen den Raum. Ein wertvoller Gobelin und verschiedene Bilder sind als Raumschmuck
angebracht. Mit einer Regierung, welche sich das Wohl des Volkes und eine soziale Revolution auf die eigenen Fahnen schrieb, hat dieser Prunk nichts mehr zu tun. Welcher von den "Herrschenden" kann sich in solch einem Ambiente, den Duft, die Enge sowie die damit verbundenen Arbeiterwohnungen zum Beispiel aus dem Arbeiterviertel in Wedding Berlin vorstellen und dann noch im Sinne der "Arbeiter" sozialverträgliche Entscheidungen treffen???

Vielmehr war es so, dass die Machthaber des Nazireiches die Arbeiterklasse eher als "Geschmeiß" und lästiges Kanonenfutter empfanden. Wurden die ersten Bombardierungen 1942 noch wohlwollend registriert, als eine platzerweiternden Maßnahme für die kommende Reichshauptstadt Germania. Die Brechen, welche die Bombardierung durch die Briten der Hauptstadt Berlin schlugen, ließen Adolf Hitler und seinen Architekten Albert Speer hochjubeln. Denn es ersparte ihnen für ihre fast größenwahnsinnigen Pläne nach eigenen Aussagen, den Abriss der Gebäude unter Einsatz von vielen Arbeitskräften. Dass bei der Bombardierung Menschenleben zugrunde gingen, Frauen, Kinder und Männer zu Krüppeln gebombt wurden, war beiden schlichtweg gleichgültig.

Ansicht der Ministerplätze in der Neuen Reichskanzlei

Reichskanzlei und Kabinettstühle
(Aus privatem Archiv German-Reich um 1940)

Die Kabinettstühle der Minister zum Kabinettsaal der Neuen Reichskanzlei wurden aus der alten Reichskanzlei entnommen. Die 30 Stühle in diesem Saal wurden schon 1934 für 10.000,- Reichsmark, also um die 125.000,00 EUR angeschafft. Sie alle sollten in ihrer hand- und kunstwerklichen Ausführung eine "Neue Zeit", ein "Neues Deutschland" symbolisieren. In Wochenschauen oder Reportagen wurden diese Ministerplätze der Neuen Reichskanzlei als etwas besonderes dargestellt. An jedem Platz lag eine ser kunstfoll ausgeführte Schreibmappe des Kabinettsmitgliedes mit Gold eingeprägter Dienstbezeichnung. Der Platz von Adolf Hitler wies zusätzlich noch eine Anzahl an Bücher und besondere Schreibutensilien auf. Alles war bestens für die Presse und Wochenschaue in Szene gesetzt. Echte Kabinettsitzungen haben so gut wie gar nicht statt gefunden.

Der Kabinettsaal selber und seinen Inneneinrichtung sollten repräsentativ einen Teil deutscher Handwerk- und Fertigungs-Kunst reflektieren. Während es im ganzen Reich 1938 und 1939 unter anderem wegen der starken Aufrüstung der Wehrmacht schon an Rohstoffen merklich mangelte, wurde beim Bau der Neuen Reichskanzleit in keiner Weise an wertvollen Materialien und Rohstoffen gespart.

Das Hauptportal bekam eine schwere Bronzetür und im inneren gab es Bronzegeländer und viele Bronzeskulpturen. Im späteren Verlauf des Krieges wurde das Bronzeportl eingeschmolzen. Außer dem Kabinettsaal beherbergte die Neue Reichskanzlei Adjutantenräume, Räume für Dolmetscher und Diensträume zur Nutzung für die unmittelbare Aufrecht-Erhaltung des Staatsbetriebes des Ns. Staates.

Alle Bilder dieser Webseite befinden sich aus dieser Zeit in unserem Archiv und sind 70 oder weit über 70 Jahre alt.

Weitere Informationen in Teil V

Nazi Symbole, Juristischer Hinweis

Wenn sich auf unsere Web-Seite Symbole wie dem Hakenkreuz finden sollten, geschieht dies aus dem historischen Material heraus. Wir selber erstellen keine Symbole des Naziregimes. Wir weisen darauf hin, dass die nationalsozialistische Partei NSDAP und hieraus folgend die spätere Regierung Deutschlands von 1933 – 1945 im Hoheitszeichen, im gesamten administrativen Bereich, im Postwesen sowie Zahlverkehr das Hakenkreuz benutzt hat. Für uns ist das Hakenkreuz nur in einem historischen Kontext zu betrachten. Wir werden über die deutsche Zeit von ca. 1800 - bis heute berichten. Den philatelistischen Zeitraum von 1872 - 1945 geben wir die ausführlichere Aufmerksamkeit. Die Nutzung des Hakenkreuzes als Grafik ist in Deutschland stark eingeschränkt. Das erschwert unsere Vorgehensweise. So werden wir die Zeitzeugnisse für die Aufklärung über das Dritte Reich so weit wir es können entnazifizieren oder dann eben gar kein Bildmaterial verwenden. Briefmarken, Geld und philatelistische Erzeugnisse sind von der Regelung des Nichtzeigens ausgenommen. Die Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen, wie des Hakenkreuzes kann je nach Kontext in Deutschland strafbar sein (§86a StGB). Dies gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient. German-Reich klärt Briefmarkensammler auf und reflektiert Zeitgeschehen der deutschen Geschichte auch außerhalb des Nazi-Reiches.

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